10.000 Euro Spende für den SkF – doch die Herausforderungen bleiben
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel fließen in den Betreuungsverein der Organisation, der rund 200 rechtliche Betreuungen verwaltet. Steigende Kosten erschweren es dem SkF zunehmend, das angestrebte Maß an Unterstützung zu gewährleisten.
Die Übergabe der Spende erfolgte durch die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin. Christian Benzrath, Erster Bürgermeisterstellvertreter, nahm an der Veranstaltung teil und dankte der Kirche sowie dem SkF für ihr Engagement. Er würdigte die kontinuierliche Arbeit für die anvertrauten Menschen.
Die Kritz-Stiftung unterstützt den SkF bereits seit über 30 Jahren. Sie wurde aus dem Nachlass von Maria Kritz, die 1992 verstarb, ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Bedürftige über den SkF zu fördern. Stephanie Krone aus der SkF-Geschäftsführung erläuterte, dass die Spende zusätzliche Hilfen für betreute Personen ermöglicht.
Trotz der finanziellen Zuwendung bleibt die Lage angespannt: Die Pauschalbeträge für Betreuungen wurden seit 2019 nicht erhöht, während Personal- und Sachkosten stiegen. In der Folge hat sich die Zahl der Betreuungsfälle pro Mitarbeiter erhöht – eine Entlastung ist nicht in Sicht.
Die Spende ermöglicht es dem SkF, über die reine verwaltungstechnische Betreuung hinauszugehen. Dennoch sieht sich die Organisation weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, da die Fördermittel stagnieren und die Ausgaben steigen. Die Anerkennung durch den Ersten Bürgermeisterstellvertreter unterstreicht, wie wichtig die Unterstützung aus der Gemeinschaft für den Erhalt dieser Leistungen ist.






