29 April 2026, 14:18

60-Jähriger verliert Tausende durch WhatsApp-Investmentbetrug in Dülmen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

60-Jähriger verliert Tausende durch WhatsApp-Investmentbetrug in Dülmen

Ein 60-jähriger Mann aus Dülmen verlor mehrere tausend Euro, nachdem er einer betrügerischen WhatsApp-Investmentgruppe beigetreten war. Bei dem Betrug, der als Cybertrading-Betrug bekannt ist, lockte man ihn mit Versprechungen hoher Renditen auf gefälschte Aktieninvestitionen.

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Im April 2023 schloss sich das Opfer einer WhatsApp-Gruppe an, die angeblich exklusive Tipps zu lukrativen Geldanlagen teilte. Mitglieder der Gruppe drängten ihn dazu, in vermeintlich gewinnbringende Aktien zu investieren, und überredeten ihn, einen fünfstelligen Betrag zu überweisen.

Der Mann übergab das Geld an einen Vermittler in dem Glauben, es werde für Handelsgeschäfte verwendet. Monate später flog der Betrug auf, als er versuchte, auf sein Online-Konto zuzugreifen – doch es war gesperrt, und sein Geld war verschwunden.

Die Behörden stufen dies als Cybertrading-Betrug ein, bei dem Kriminelle über soziale Medien oder Messengerdienste nicht existierende Anlagechancen bewerben. Opfer werden oft unter Druck gesetzt, schnell Geld zu überweisen, bevor ihnen klar wird, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Der Fall zeigt die Gefahren von Online-Anlagebetrug, insbesondere in privaten Messengergruppen. Die Polizei rät zur Vorsicht bei unerbetenen Finanztipps und empfiehlt, Anlageangebote vor einer Überweisung gründlich zu prüfen.

Quelle