08 June 2026, 00:15

83-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche Enkelin – perfider Betrug fliegt auf

POL-SU: Senioren Opfer eines 50.000 Euro Betrugs

83-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche Enkelin – perfider Betrug fliegt auf

Betrügerische Masche: 83-Jährige aus Eitorf verliert 50.000 Euro an falsche „Enkelin“

Eine ältere Frau aus Eitorf ist am Donnerstag, dem 18. September, Opfer eines perfiden Enkeltricks geworden und wurde um 50.000 Euro betrogen. Die Täter gaukelten ihr vor, ihre Enkelin benötige dringend Geld für eine lebensrettende Behandlung. Erst als sie später mit ihrer Familie sprach, flog der Schwindel auf.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Betrug begann mit einem Anruf einer Person, die sich als ihre Enkelin ausgab. Die Anruferin behauptete, sie habe einen schweren Unfall gehabt und brauche sofort finanzielle Hilfe. Später änderte der Betrüger die Geschichte und erklärte, die Enkelin leide an einer unheilbaren Krankheit und müsse umgehend behandelt werden.

Unter starkem emotionalen Druck überzeugten die Täter die Frau, 50.000 Euro in bar zusammenzutragen. Sie wurde angewiesen, das Geld in einen Umschlag zu stecken und es einem angeblichen Polizisten von ihrem Balkon aus zu übergeben. Eine Frau zwischen 30 und 35 Jahren mit dunkelbraunem, kinnlangem Haar erschien, um das Geld entgegenzunehmen. Sie trug ein schwarzes, knielanges Kleid und helle Schuhe, bevor sie in einem beigefarbenen Taxi davonfuhr, das von einem Mann gesteuert wurde.

Der Schwindel kam erst ans Licht, als die Geschädigte ihre Tochter nach dem Gesundheitszustand der Enkelin fragte. Als ihr klar wurde, dass sie betrogen worden war, alarmierte sie die Behörden.

Die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises warnt vor ähnlichen Betrugsversuchen. Sie rät dringend davon ab, persönliche oder finanzielle Daten am Telefon preiszugeben, und empfiehlt, verdächtige Anrufe sofort zu beenden. Opfer sollten solche Vorfälle unverzüglich bei der Polizei melden.

Quelle