Aachen fördert ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete mit neuem 2.500-Euro-Programm
Branko TlustekAachen fördert ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete mit neuem 2.500-Euro-Programm
Das Aachener Kommunale Integrationszentrum startet neues Förderprogramm für 2026
Das Aachener Kommunale Integrationszentrum hat ein neues Förderprogramm für das Jahr 2026 aufgelegt. Es unterstützt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich in der gesamten Stadt für Geflüchtete und Neu-Zugewanderte engagieren. Gefördert werden Projekte mit bis zu 2.500 Euro pro Organisation, die die Integration vorantreiben und der Radikalisierung vorbeugen.
Ein breites Spektrum an Gruppen kann sich um die Förderung bewerben – darunter von Migrantinnen und Migranten getragene Vereine, Sport- und Kulturinitiativen, religiöse Gemeinschaften, Wohlfahrtsverbände und gemeinnützige Organisationen. Das Programm unter dem Titel „Ehrenamt im Kontext der Prävention“ konzentriert sich auf praktische Hilfsangebote für Neuankömmlinge.
Geförderte Vorhaben decken mehrere zentrale Bereiche ab: Dazu gehören die Begleitung zu Behörden, die Einrichtung von Begegnungsstätten, Schulungen für Ehrenamtliche sowie Orientierungsprogramme und Demokratiebildungsmaßnahmen. Ziel ist es, lokale Netzwerke zu stärken und Geflüchteten sowie Zugewanderten den Ankommensprozess zu erleichtern.
Interessierte Organisationen müssen ihre Antragsunterlagen bis zum 31. März 2026 einreichen. Pro Projekt können maximal 2.500 Euro bewilligt werden.
Mit der Initiative will die Stadt Aachen das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten ausbauen. Durch die Förderung von Basisprojekten sollen Integration verbessert und Radikalisierungsrisiken verringert werden. Die Bewerbungsfrist endet Ende März nächsten Jahres.






