02 April 2026, 18:15

Alex Bex gewinnt mit Erinnerungen an Staub renommierten Fotopreis

Plakat an einer Wand mit drei Personen in Cowboy-Kleidung und "The Real Thing in Cowboys" darüber auf einem hellgelben Hintergrund.

Alex Bex gewinnt mit Erinnerungen an Staub renommierten Fotopreis

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex erhält Anerkennung für sein langfristiges Dokumentarprojekt Erinnerungen an Staub

Die Serie belegte den dritten Platz beim Sony World Photography Awards 2025 in der Kategorie Professionals. Seine eindrucksvollen Aufnahmen – darunter ein viel beachtetes Porträt eines rothaarigen Jungen – lenken neue Aufmerksamkeit auf seine Auseinandersetzung mit Männlichkeit in der modernen Gesellschaft.

Bex, ein Künstler mit französischen und amerikanischen Wurzeln, arbeitet seit acht Jahren als professioneller Fotograf. Seine Karriere begann mit Presseaufnahmen für Musiker, bevor er sich der Kunst- und Dokumentarfotografie zuwandte. Sein aktuelles Projekt, Erinnerungen an Staub, widmet sich Cowboys in Texas und untersucht, wie traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit in eine sich rasant wandelnde Welt passen.

Die gesamte Serie entstand mit einer Nikon-Filmkamera – eine Entscheidung, die dem rohen, intimen Stil zusätzliche Tiefe verleiht. Eines der ikonischsten Bilder, ein Junge mit feuerrotem Haar, wurde zum Mittelpunkt der Werbekampagne der Sony World Photography Awards 2025. Bex' Arbeiten wurden zudem im Digital Camera World-Magazin, sowohl in der Print- als auch in der Online-Ausgabe, präsentiert.

Nachwuchs-Dokumentarfotografen rät Bex zu Geduld und der Konzentration auf persönliche Leidenschaften. Sein eigener Werdegang spiegelt diesen Ansatz wider: vom kommerziellen Auftrag zur tiefgründigen, persönlichen Erzählweise.

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Die Auszeichnung der Sony World Photography Awards unterstreicht Bex' Fähigkeit, künstlerische Vision mit dokumentarischer Tiefe zu verbinden. Seine Serie Erinnerungen an Staub ist nun ein bedeutender Beitrag zu Debatten über Identität und kulturellen Wandel. Der Erfolg des Projekts bestätigt zudem die anhaltende Faszination der Filmfotografie für zeitgenössisches Storytelling.

Quelle