Andreas Schneider will Wesel mit Bürgerkontakt und Wohnungsbau überzeugen
Klaudia GnatzAndreas Schneider will Wesel mit Bürgerkontakt und Wohnungsbau überzeugen
Andreas Schneider ist einstimmig als SPD-Kandidat für den Wahlkreis Wesel bei der Landtagswahl 2027 nominiert worden. Die Entscheidung fiel nach einer geschlossenen Unterstützung durch alle 47 Delegierten auf dem Bezirksparteitag. Schneider, der das Gebiet seit 2012 im Düsseldorfer Landtag vertritt, richtet nun seinen Blick darauf, vor der Wahl am 25. April die Wählerinnen und Wähler für sich zu gewinnen.
Aktuell fungiert Schneider als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag. Zudem ist er Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Bergbauausschuss. Zu seinen politischen Schwerpunkten zählt die Bekämpfung steigender Wohnkosten – ein Problem, das er für den Kreis Wesel als drängend beschreibt.
Er fordert höhere öffentliche Investitionen und die Nachnutzung von Brachflächen, um die Wohnungsnot zu lindern. Sollte die SPD nach der Wahl wieder Regierungsverantwortung übernehmen, kündigte Schneider an, die Umverteilung von Mitteln zur Unterstützung der Kommunen priorisieren zu wollen.
Mit einer bürgernahen Kampagne plant er, bis zum Wahltag mindestens 10.000 Bürgerinnen und Bürger persönlich zu treffen. Seine Strategie sieht Besuche an alltäglichen Orten vor – etwa an Haustüren, bei lokalen Fußballspielen oder in Kneipen. Nordrhein-Westfalen wird derzeit von einer CDU-Grünen Koalition regiert, während die SPD die größte Oppositionspartei stellt.
Im Mittelpunkt von Schneiders Wahlkampf stehen der direkte Austausch mit den Wählerinnen und Wählern sowie die Bearbeitung lokaler Anliegen. Seine Vorschläge zu Wohnungsbau und Kommunalfinanzierung werden seine Kandidatur prägen. Ob er erfolgreich sein wird, hängt davon ab, ob seine Initiative bis 2027 im Wahlkreis Wesel auf Resonanz stößt.






