06 June 2026, 12:12

Bad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Regenwasser

Bau der "Regenwasseraufbereitungsanlage" in Werl-Aspe

Bad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Regenwasser

Bad Salzuflen beginnt Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage zur Bekämpfung von Mikroplastik und Schwermetallen

In Bad Salzuflen starten bald die Bauarbeiten für eine moderne Regenwasserbehandlungsanlage, die die Belastung durch Mikroplastik und Schwermetalle verringern soll. Die Anlage entsteht an der Heerser Mühle und soll das Oberflächenwasser filtern, bevor es in den Brökerbach gelangt. Die Arbeiten beginnen am 20. Oktober 2022, die Fertigstellung ist für März 2023 geplant.

Die Anlage wird das abfließende Regenwasser aus der Kingspan-Straße, Abschnitten der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Gewerbegebieten im Bereich Im Weingarten aufbereiten. Durch zunehmende Starkregenereignisse hat sich die Verschmutzung der Gewässer verschärft, was die Stadt zum Handeln zwingt. Während der Bauphase wird die Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt, da ein neuer Regenwasserkanal verlegt wird. Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte können die Baustelle jedoch über eine temporäre Zufahrt erreichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder des städtischen Verwaltungsgebäudes in der Oerlinghauser Straße 95 werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken. Eventuell gefällte Bäume werden gemäß den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe ersatzweise neu gepflanzt.

Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie Plastikpartikel und giftige Metalle zurückhalten und so verhindern, dass sie in den Wasserkreislauf gelangen. Bei Fragen zum Projekt steht das Tiefbauamt der Stadt unter der Telefonnummer (05222) 95 22 52 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Die Kläranlage wird die Schadstoffbelastung im Brökerbach reduzieren, indem sie verunreinigtes Regenwasser aus Industrie- und Stadtgebieten filtert. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2023 abgeschlossen sein und langfristig die Wasserqualität in der Region verbessern. Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen während der Bauphase so gering wie möglich zu halten.

Quelle