Bayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović für 8 Millionen Euro zurück – ein strategischer Coup
Klaudia GnatzBayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović für 8 Millionen Euro zurück – ein strategischer Coup
Bayer Leverkusen hat die Rückkehr des 18-jährigen Stürmers Kerim Alajbegović für 8 Millionen Euro im Sommer 2026 perfekt gemacht. Der Verein zog eine im Vertrag verankerte Rückkaufoption, nur wenige Monate nachdem er den Spieler für etwa 2,25 Millionen Euro an Red Bull Salzburg verkauft hatte. Seine rasante Entwicklung und der steigende Marktwert machen diesen Schritt zu einem wichtigen strategischen Zug.
Alajbegović war ursprünglich von der Jugendabteilung des 1. FC Köln zur U17 von Leverkusen gewechselt. Dort fiel er schnell auf und erzielte in der vergangenen Saison 16 Tore in 16 Spielen für die U19-Mannschaft. Trotz seines Potenzials verkaufte der Verein ihn im Sommer 2025 für eine Ablösesumme zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro an Salzburg.
In Salzburg beschleunigte sich seine Entwicklung weiter. In 36 Pflichtspielen traf er elfmal und steuerte drei Vorlagen bei. Diese Leistungen weckten das Interesse führender italienischer Klubs sowie des FC Bayern München, die ebenfalls um ihn warben. Leverkusen handelte entschlossen und zog die Rückkaufklausel über 8 Millionen Euro, um die Konkurrenz auszustechen.
Die Entscheidung ist Teil einer langfristigen Planung. Sein Marktwert wird voraussichtlich weiter steigen, was die Investition rechtfertigt. Unklar bleibt jedoch, ob er direkt in Leverkusens Profikader integriert wird oder zur weiteren Förderung erneut verliehen wird.
Alajbegovićs Rückkehr stärkt die offensiven Perspektiven Leverkusens für die Zukunft. Der Verein sichert sich ein hochtalentiertes Juwel und blockt gleichzeitig das Interesse von Mitbewerbern ab. Seine nächsten Schritte – ob in der ersten Mannschaft oder auf Leihbasis – werden seine weitere Entwicklung prägen.






