Bergisch Gladbach packt Weihnachts-Päckchen für Butscha – so kannst du helfen
Branko TlustekBergisch Gladbach packt Weihnachts-Päckchen für Butscha – so kannst du helfen
Weihnachtsaktion in Bergisch Gladbach: Päckchen für Butscha in der Ukraine
In Bergisch Gladbach hat eine Weihnachtskampagne begonnen, um Care-Pakete an die ukrainische Stadt Butscha zu schicken. Die Initiative der Partnerschaftsverein Bergisch Gladbach–Butscha soll den Bewohnern, die unter harten Winterbedingungen leiden, Trost spenden. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bis zum 6. Dezember Schuhkartons mit kleinen Geschenken und lebensnotwendigen Dingen zu füllen.
Gesucht werden vor allem praktische Artikel wie Taschenlampen, Handwärmer und haltbare Leckereien. Auch kleine Spielzeuge für Kinder sind willkommen – viele von ihnen erleben bereits ihren vierten Winter seit dem russischen Angriff. Alle Spenden sollten in Schuhkartons oder stabile, rechteckige Kartons verpackt werden.
In ganz Bergisch Gladbach gibt es Sammelstellen, darunter Apotheken, Supermärkte und ein Fotogeschäft. Wer keinen Karton selbst packen kann, hat die Möglichkeit, finanziell zu unterstützen. Als Verwendungszweck sollte "Geheimer Weihnachtsmann für Butscha" angegeben werden, um Transport und zusätzliche Hilfsgüter zu finanzieren.
Am 29. November und 6. Dezember wird in der RheinBerg-Galerie ein Informationsstand eingerichtet. Besucher können dort leere Schuhkartons abholen, vor Ort füllen und direkt abgeben. Frank Haag, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, betonte, wie wichtig die fortlaufende Unterstützung für die Menschen in Butscha sei, die weiterhin unter häufigen Stromausfällen und beschädigten Heizsystemen aufgrund russischer Angriffe leiden.
Stichtag für alle Spenden ist der 6. Dezember. Anschließend werden die Pakete in die Ukraine geschickt. Die Päckchen sollen Familien in Butscha, die einen weiteren schwierigen Winter durchstehen müssen, dringend benötigte Hilfe bringen. Da die Infrastruktur weiterhin stark belastet ist, will die Aktion nicht nur praktische Unterstützung leisten, sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzen. Die Organisatoren hoffen auf eine starke Beteiligung der Gemeinschaft bis zum Cut-off-Termin Anfang Dezember.






