Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger – erstmals mit Lernbehinderten vertreten
Branko TlustekBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger – erstmals mit Lernbehinderten vertreten
Beirat für Inklusion in Bergisch Gladbach wächst – erstmals Vertretung von Menschen mit Lernbehinderungen
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist größer und vielfältiger geworden. Zum ersten Mal haben nun auch Menschen mit Lernbehinderungen einen Sitz im Gremium. Zudem hat der Beirat einen neuen Aktionsplan verabschiedet, der die Barrierefreiheit und Teilhabe in der gesamten Stadt verbessern soll.
Im Jahr 2023 erhöhte sich die Zahl der Mitglieder von zwölf auf dreizehn. Diese Erweiterung spiegeln die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt besser wider und sorgt für eine breitere Repräsentation. Zu den neuen Mitgliedern zählen erstmals Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen.
Neue Führung für mehr Teilhabe Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Beide werden sich dafür einsetzen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Der Beirat entsendet zudem Vertreter in wichtige Ausschüsse des Stadtrats. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderungen in politischen Diskussionen berücksichtigt werden. Darüber hinaus setzt der Beirat in seinen Dokumenten und im überarbeiteten Aktionsplan Inklusion auf eine klarere und zugänglichere Sprache.
Nächste Schritte: Aktionsplan soll Beschlussreife erlangen Der neue Aktionsplan wird in Kürze im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) beraten. Anschließend bedarf er der endgültigen Zustimmung durch den gesamten Stadtrat.
Mit nun dreizehn Mitgliedern, neuer Führung und stärkerer Repräsentation ist der Inklusionsbeirat besser aufgestellt denn je. Der in verständlicher Sprache verfasste Aktionsplan wird als Nächstes in den städtischen Gremien behandelt. Bei Annahme wird er die Inklusionsbemühungen Bergisch Gladbachs in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.






