Berlin plant radikales Redesign für Friedrichstraße und Gendarmenmarkt mit autofreien Zonen
Klaudia GnatzBerlin plant radikales Redesign für Friedrichstraße und Gendarmenmarkt mit autofreien Zonen
Berliner Friedrichstraße und Gendarmenmarkt erhalten radikales Redesign
Die Berliner Friedrichstraße und der Gendarmenmarkt sollen grundlegend umgestaltet werden. Geplant sind autofreie Zonen, neue Pflasterflächen und aufgewertete öffentliche Räume. Das Projekt zielt darauf ab, das Herz der Stadt eleganter und fußgängerfreundlicher zu gestalten.
Noch vor der jüngsten Wahl hatte die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch einen Architekturwettbewerb initiiert, um die Fußgängerzone der Friedrichstraße neu zu konzipieren. Vorbild soll der stilvolle Gendarmenmarkt sein – mit Natursteinpflaster, Kunstinstallationen und einem repräsentativen Eingangsbereich.
Die Neugestaltung beschränkt sich jedoch nicht auf die Friedrichstraße selbst. Auch die Querstraßen zwischen dem Boulevard und dem Gendarmenmarkt werden autofrei und in öffentliche Flächen mit großen Bäumen, Wasserspielen und Kunstwerken verwandelt. Der Gendarmenmarkt selbst erhält ein Update: Die bisherigen Kopfsteinpflaster werden durch kleinere, befahrbare Steine ersetzt, die jedoch das bewährte quadratische Muster beibehalten.
In beiden Bereichen wird der Autoverkehr ebenso wie der Radverkehr eingeschränkt, um Fußgängern Vorrang zu gewähren. Vor den Gebäuden der Friedrichstraße entsteht eine nahtlose Übergangsfläche ohne herkömmliche Bordsteine. Die Maßnahmen sollen das Design von Friedrichstraße und Gendarmenmarkt harmonisieren und einen zusammenhängenden, einladenden Stadtraum schaffen.
Am Ende wird aus der Friedrichstraße und ihrem Umfeld ein verfeinertes, auf Fußgänger ausgerichtetes Viertel entstehen. Neue Pflasterungen, Grünflächen und Kunstwerke sollen das Erscheinungsbild und die Nutzbarkeit des Areals verbessern. Die finale Gestaltung wird im Rahmen des laufenden Architekturwettbewerbs festgelegt.






