17 April 2026, 12:15

Berlins erster Nachtclub eröffnet in der historischen Zitadelle Spandau

Eine Gruppe von Menschen tanzt in einem Ballsaal mit Wänden, beleuchtet von Lichtern und Text am unteren Rand, der 'Madame Baille Nacional en la Campagne Bleuet, 1860' lautet.

Berlins erster Nachtclub eröffnet in der historischen Zitadelle Spandau

In der historischen Zitadelle Spandau hat Berlins erster Nachtclub eröffnet

Die Zitadelle Spandau, ein Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert, beherbergt nun ihren ersten Nachtclub: den Zita Club. Mit der Eröffnung hat Besitzer André Krüger, Teil des Musiklabels Channel Music, dem historischen Bauwerk eine ungewöhnliche neue Bestimmung gegeben.

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Der Club befindet sich in der Juliusturmstraße 64, mitten in der Renaissance-Festung, die eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Die Zitadelle diente einst als militärische Bastion, als Kaiserliches Kriegs-Schatzamt und sogar als NS-Labor für chemische Waffen. Heute hallen zwischen ihren dicken Steinmauern nicht mehr Kommandos, sondern Musik wider.

Den Auftakt feierte der Zita Club am 13. Oktober 2023 mit einer "Ibiza-Vibes"-Party. Geöffnet ist jeden Freitag und Samstag ab 22 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro. Samstags lockt die Location mit den "Spandau Nights" – einer Mischung aus urbanen Beats und klassischen Tracks.

Für 2024 ist eine Erweiterung geplant: Ein Open-Air-Bereich soll entstehen, in dem Gäste unter freiem Himmel und umgeben von jahrhundertealter Architektur tanzen können.

Der Zita Club bringt frischen Schwung an einen historischen Ort. Die Verbindung aus modernem Nachtleben und dem Flair der Festung schafft ein einzigartiges Erlebnis in Berlin. Mit weiteren Ausbauplänen könnte der Club bald zu einem festen Bestandteil der Spandauer Kulturszene werden.

Quelle