11 May 2026, 02:15

Bielefelder Bande soll jahrelang Kunden mit Scheinfirma betrogen haben

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Betrugsvorwürfe: Überteuerte Rechnungen, Kein Service - Bielefelder Bande soll jahrelang Kunden mit Scheinfirma betrogen haben

Fünf Männer aus Bielefeld im Alter von 28 bis 33 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Bandenbetrug verantworten. Die Gruppe soll über sechs Jahre lang ein Scheinunternehmen betrieben und Kunden mit überteuerten oder oft gar nicht erbrachten Dienstleistungen geprellt haben. Mehr als 400 Anzeigen führten im September 2024 zu ihrer Festnahme.

Die Bande hatte im August 2018 ein Unternehmen angemeldet, das Schlüsselnotdienste, Rohrreinigungen und Schädlingsbekämpfung anbot. Statt ordnungsgemäßer Arbeit stellten sie laut Ermittlern jedoch überhöhte Rechnungen aus und verlangten sofortige Bar- oder Kartenzahlungen. Viele Kunden berichteten, die Männer hätten kaum oder gar nicht gearbeitet – teilweise seien sogar Schäden entstanden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Gruppe unqualifizierte Arbeiter für mangelhafte Leistungen einsetzte. Die 167 zur Anklage gebrachten Straftaten könnten nur ein Teil eines größeren Netzwerks sein; es gibt Hinweise auf bundesweite Verbindungen zu anderen Betrügerbanden. Der Gesamt-Schaden wird auf etwa 113.500 Euro geschätzt.

Alle fünf Beschuldigten sind weiterhin auf freiem Fuß, und bisher hat nur einer von ihnen eine Aussage gemacht. Die Ermittlungen dauern an, da sich weitere Geschädigte melden.

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Der Fall zeigt einen langjährigen Betrug auf, der ahnungslose Kunden in verschiedenen Dienstleistungsbereichen ausnutzte. Da nur ein Verdächtiger kooperiert, bleibt das volle Ausmaß der Macenschaften unklar. Die Behörden warnen, dass es noch unentdeckte Opfer geben könnte.

Quelle