Bierstadts Maibaumfest feiert Tradition und Gemeinschaftsgeist auf dem Fichte-Platz
Evi NergerBierstadts Maibaumfest feiert Tradition und Gemeinschaftsgeist auf dem Fichte-Platz
Das Bierstädter Maibaumfest hat am Wochenende auf dem Fichte-Platz begonnen und damit eine weitere Saison lebendiger Tradition in Bierstadt eingeläutet. Dr. Gerhard Obermayr, der Stadtratpräsident und langjährige Einwohner, eröffnete das Kerb-Fest mit einer Rede, die den lokalen Stolz und den Gemeinschaftsgeist feierte.
Das Fest startete mit einem symbolischen Akt: Obermayr schlug zweimal mit einem hölzernen Klöppel zu, woraufhin die Menge jubelnd reagierte. Moderator Jürgen Geisel lockerte die Stimmung auf, indem er scherzhaft bemerkte, zwei Schläge seien praktisch fünf – was bei den Besuchern für Gelächter sorgte.
Auf der Bühne stand Obermayr neben Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, dem Ortsvorsteher Rainer Volland, Jasmin I. (der Bembel-Fee) und Viktoria I. (der Blumenkönigin von Naurod). In seiner Ansprache erinnerte er sich warmherzig an seine Kindheit in Bierstadt und bezeichnete den Ort als einen Platz, an dem die Menschen wirklich zusammenhalten.
Obermayr begrüßte auch Nachbarn aus Auringen, Kloppenheim und Dotzheim und lud sie ein, gemeinsam zu feiern. Er betonte, dass der Fichte-Platz weit mehr als nur ein Ort sei – er stehe für die Identität Bierstadts. Das Fest selbst beschrieb er als laut, herzlich und eigenwillig – ein Spiegelbild des Gemeinschaftsgeistes.
In seiner Rede machte Obermayr deutlich, dass der Platz kein bloßes Element der Stadtplanung sei, sondern ein kostbarer Teil des lokalen Lebens. Er verglich Bierstadt sogar scherzhaft mit Fehmarn: Zwar sei die Insel schön, doch seine Heimat bleibe für ihn immer an erster Stelle.
Das Kerb-Fest brachte Bierstadt einmal mehr zusammen – eine Mischung aus Tradition und starkem Zugehörigkeitsgefühl. Mit Reden, Lachen und gemeinsamem Stolz unterstrich die Veranstaltung den engen Zusammenhalt des Viertels und die Liebe zu seinem Erbe.






