Borussia Mönchengladbach findet unter Polanski neuen Aufschwung – doch die Trainerfrage bleibt offen
Evi NergerBorussia Mönchengladbach findet unter Polanski neuen Aufschwung – doch die Trainerfrage bleibt offen
Borussia Mönchengladbach zeigt unter Interimstrainer Eugen Polanski erste Anzeichen einer Besserung. Der Verein zog kürzlich ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein und sicherte sich mit einem Ligasieg gegen den FC St. Pauli den Aufstieg auf Platz 16. Sportdirektor Rouven Schröder bleibt zwar vorsichtig, blickt aber optimistisch in die Zukunft des Teams.
Schröder hatte Mitte Oktober das Zepter übernommen, nachdem er Roland Virkus abgelöst hatte. Seither konzentriert er sich darauf, den Kader zu stabilisieren und die Trainersituation zu bewerten. Während Polanski weiterhin als Übergangscoach fungiert, betont Schröder, dass es keine Eile bei der Suche nach einer dauerhaften Lösung gibt.
Eine Entscheidung über Polanskis Zukunft könnte jedoch bald fallen – insbesondere, falls die Mannschaft gegen den 1. FC Köln gewinnt. Schröder besteht allerdings darauf, dass sich der Verein Zeit nehmen wird, um die richtige Wahl zu treffen. Gleichzeitig warnte er, dass Spieler, die sich nicht voll einsetzen, im anstehenden Transferfenster den Klub verlassen könnten.
Trotz der Unsicherheiten zeigt sich Schröder zuversichtlich, dass die Mannschaft den Klassenerhalt schaffen wird. Als Gründe für seinen Optimismus nennt er das Potenzial des Kaders, den starken Teamgeist und die jüngste positive Entwicklung.
Gladbachs unmittelbarer Fokus liegt darauf, die Aufwärtstendenz fortzusetzen. Die nächste Leistung gegen Köln könnte die Trainerfrage beeinflussen. Schröders Herangehensweise vereint Geduld mit dem Bedürfnis nach langfristiger Stabilität.






