Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten
Klaudia GnatzBundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten
Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach
Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine groß angelegte Militärübung statt. Die Bundeswehr wird auf dem Gelände des ehemaligen Hauptquartiers JHQ Rheindahlen Kommunikationsverfahren unter Verteidigungsbedingungen testen. Das eine Woche dauernde Manöver umfasst Soldaten, Fahrzeuge und Drohnen auf einer Fläche von der Größe von 660 Fußballfeldern.
Die Übung findet auf dem Gelände der ehemaligen britischen Militärbasis statt, die heute als JHQ Rheindahlen bekannt ist. Rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen werden an der Ausbildung teilnehmen. Ziel ist es, die operationelle Kommunikation sowohl in nationalen als auch in Bündnisverteidigungsszenarien zu bewerten.
Anwohner in der Nähe könnten während des Manövers laute Geräusche wahrnehmen. Die Behörden haben bestätigt, dass lediglich Platzpatronen verschossen werden, sodass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht. Die verlassene Anlage diente bereits zuvor als Übungsort für Spezialeinsatzkräfte der Polizei und Katastrophenschutzteams.
Das Gelände, einst ein wichtiger britischer Militärstandort, wird seit seiner Schließung für Ausbildungszwecke genutzt. Die aktuelle Übung setzt diese Tradition fort und konzentriert sich auf Koordination und Einsatzbereitschaft.
Das Manöver dauert sieben Tage und beginnt am Freitag. Militärangehörige werden in einer kontrollierten Umgebung Kommunikationssysteme und Reaktionstaktiken überprüfen. Es wird keine scharfe Munition eingesetzt, um die Sicherheit der lokalen Bevölkerung zu gewährleisten.