Bürgerdialog in Dellwig und Gerschede: Diese Projekte verändern die Essener Stadtteile
Klaudia GnatzBürgerdialog in Dellwig und Gerschede: Diese Projekte verändern die Essener Stadtteile
Bürgerinnen und Bürger aus Essens Stadtteilen Dellwig und Gerschede trafen sich am 20. November 2025 zum jüngsten "Essen fragt"-Bürgerdialog. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung, um über lokale Projekte und Anliegen zu diskutieren. Die Themen reichten von Schulsanierungen über Sicherheitsmaßnahmen bis hin zum Ausbau der Kinderbetreuung.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung mit dem Appell, die Infrastruktur, sozialen Dienstleistungen und Sicherheit in den äußeren Stadtteilen weiter zu stärken. Seine Worte gaben den Rahmen für Aktualisierungen zu laufenden und geplanten Vorhaben vor.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der schulischen Einrichtungen. Die Turnhalle der Gerscheder Gemeinschaftsgrundschule wird saniert, zudem fließen Investitionen in die Nachmittagsbetreuung. Der übergeordnete Schulentwicklungsplan sieht zudem Erweiterungen und Baumaßnahmen in beiden Stadtteilen vor.
Auch die Kinderbetreuung stand im Fokus: In Dellwig wurden zwei neue Kita-Projekte angekündigt, während Gerschede weiterhin den Ausbau der Betreuungsangebote priorisiert. Spielplätze in beiden Vierteln sollen ab 2026 saniert oder komplett neu gestaltet werden.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurden die Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst verstärkt. Bekannte Brennpunkte wie die Ripshorster Straße werden künftig häufiger überwacht. Im Umweltbereich ist für spätestens Ende 2026 die Eröffnung eines neuen Recyclinghofs an der Haus-Horl-Straße geplant.
Die nächste Runde von "Essen fragt" findet Ende Januar in Frohnhausen statt und bietet Bürgerinnen und Bürgern erneut die Gelegenheit, mit Vertretern der Stadt ins Gespräch zu kommen.
Der Dialog zeigte sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch langfristige Pläne für Dellwig und Gerschede auf. Sanierungen, Sicherheitsstreifen und Kinderbetreuungsprojekte werden in den kommenden Monaten vorangetrieben. Bei weiteren Treffen können Anwohnerinnen und Anwohner ihre Prioritäten einbringen.






