CDU attackiert Solinger Grünen wegen Blockade bei Gewerbegebieten
Die Solinger CDU hat die Grünen für deren jüngste Haltung in der Wirtschaftspolitik scharf kritisiert. Die Spannungen eskalierten, nachdem die Grünen sich weigerten, an einem zentralen Projekt zur Erschließung wichtiger Gewerbegebiete mitzuwirken. Die CDU wirft den Grünen vor, mit dieser Haltung den wirtschaftlichen Fortschritt der Stadt zu gefährden.
Streitpunkt ist ein gemeinsamer Antrag von CDU, SPD, BfS und FDP zur Entwicklung der Flächen Schrodtberg und Fürkeltrath II. Zudem soll die Eignung von Piepersberg-West für gewerbliche Nutzungen geprüft werden. Die Grünen lehnten eine Beteiligung ab – obwohl es zuvor im Wirtschaftsausschuss eine konstruktive Zusammenarbeit gegeben hatte. Dort waren mehrere Anträge gemeinsam von CDU, Grünen, SPD und SGZ erarbeitet worden.
Die CDU reagierte besonders scharf auf persönliche Angriffe gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses. Diese seien inakzeptabel und dienten vor allem der Selbstdarstellung statt sachlicher Politik, hieß es. Zudem warf die Partei den Grünen vor, gemeinsame Erfolge für sich allein reklamieren zu wollen, während sie öffentlich Partner kritisierten. Dies widerspreche dem Kooperationsgeist, der für Solingens wirtschaftliche Zukunft notwendig sei, betonte die CDU.
Die Union unterstrich die Bedeutung der geplanten Vorhaben für die Stadtwirtschaft. Klare Kriterien für die Standorte umfassen die Schaffung möglichst vieler neuer Arbeitsplätze, nachhaltige Gewerbegebiete, Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden, gastronomische Angebote in der Nähe sowie eine gute Anbindung an den ÖPNV.
Die CDU forderte die Grünen auf, persönliche Streitigkeiten zu beenden und sich wieder der sachlichen Arbeit zuzuwenden. Eine konstruktive Zusammenarbeit sei entscheidend für Solingens Wirtschafts- und Standortpolitik, so die Partei. Ohne diese drohten gemeinsame Fortschritte und die Zukunftsperspektiven der Stadt Schaden zu nehmen.






