Defekte Türverriegelung stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Klaudia GnatzDefekte Türverriegelung stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 kämpfen seit Wochen mit Trainingsausfällen – wegen einer defekten Türverriegelung
Seit über drei Wochen können die Sportlerinnen und Sportler des Kölner Turnvereins Poll 1904 nicht wie gewohnt trainieren. Auslöser ist ein defektes Panikschloss an der Notausgangstür der Sporthalle an der GGS Poller Hauptstraße. Die rund 300 Athletinnen und Athleten des Vereins haben seitdem keinen Zugang zu ihrem üblichen Trainingsort.
Das Problem begann, als die Notausgangsverriegelung versagte und die Tür nicht mehr ordnungsgemäß funktionierte. Ohne intaktes Schloss konnte der Verein die Halle nicht sicher nutzen. Die Lösung, die Tür während des Trainings einfach offen zu lassen, lehnte Vereinsvorsitzende Ute Ahn aus Sicherheitsgründen ab.
Die Stadt Köln brachte zwar ein provisorisches Schloss an, das zumindest das Öffnen und Schließen der Tür ermöglichte. Doch der Vereinsvorstand meldete schnell Bedenken an: Die Behelfslösung erfülle nicht die Anforderungen an einen sicheren Notausgang. Gleichzeitig verzögern Lieferengpässe die dauerhafte Reparatur.
Die Stadt hat zwar bereits ein neues Panikschloss bestellt, doch die Lieferung dauert wegen Engpässen länger als geplant. Laut Behördenangaben ist das Ersatzteil nun unterwegs und sollte noch in dieser Woche eintreffen. Sobald es da ist, wird ein beauftragtes Unternehmen es umgehend einbauen, um dem Verein wieder den vollen Zugang zu ermöglichen.
Seit über drei Wochen muss der Turnverein nun bereits auf sein Training verzichten. Mit der ankündigten Lieferung des neuen Schlosses hoffen die Mitglieder auf eine baldige Rückkehr zum normalen Übungsbetrieb. Bis dahin bleibt die provisorische Lösung bestehen – auch wenn die Sicherheitsbedenken damit nicht ausgeräumt sind.






