Deutschlands Handballer triumphieren mit 41:38 gegen Ägypten in spektakulärem Testspiel
Klaudia GnatzDeutschlands Handballer triumphieren mit 41:38 gegen Ägypten in spektakulärem Testspiel
Deutschlands Handballer starten mit packendem 41:38 gegen Ägypten in Testserie
Vor 10.732 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle eröffnete die deutsche Handballnationalmannschaft ihre zweispielige Testserie mit einem spektakulären 41:38 (41:38)-Sieg gegen Ägypten. Das torreiche Spiel setzte einen ersten Akzent in der Vorbereitung auf die Heim-WM im Januar.
Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason startete furios und setzte sich mit schnellen Kontern früh mit 6:1 ab. Juri Knorr war mit neun Treffern bester Werfer der Deutschen. Trotz des starken Beginns räumte Gislason im Nachhinein ein, dass die Defensive vor den kommenden härteren Prüfungen noch stabiler werden müsse.
Ägypten erwies sich als starker Gegner und stellte die DHB-Auswahl über weite Strecken vor Probleme. Gislason hatte im Vorfeld betont, dass sein Team nur mit Top-Leistungen als Sieger vom Platz gehen würde. Die insgesamt 79 Tore (41:38) spiegelten das temporeiche und offensive Spiel beider Mannschaften wider.
Nach dem Spiel wurden die deutschen Handballer für ihre Silbermedaille bei der Europameisterschaft Anfang dieses Jahres geehrt. Leistungsträger wie Johannes Golla, Juri Knorr und Mertens, die maßgeblich zum EM-Erfolg beigetragen hatten, wurden vor Ort gefeiert. Für Stimmung sorgte zudem ein Live-Auftritt der Band GroßstadtEngel.
Der Sieg fiel genau 300 Tage vor dem Start der Heim-WM im Januar. Das zweite Testspiel gegen Ägypten findet am kommenden Sonntag in Bremen statt – eine weitere Gelegenheit, die Leistung zu verfeinern.
Der Erfolg in Dortmund gibt der Mannschaft Rückenwind auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Die live auf ProSieben übertragene Partie zeigte sowohl die Stärken im Angriff als auch noch bestehende Schwächen in der Abwehr. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit Ägypten wird das Team daran arbeiten, die defensiven Lücken bis zum Turnierbeginn zu schließen.






