10 April 2026, 16:14

Deutz AG wächst stark – doch die Prognose wird vorsichtiger korrigiert

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutz AG wächst stark – doch die Prognose wird vorsichtiger korrigiert

Deutz AG verzeichnet starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2025 – Prognose jedoch leicht nach unten korrigiert

Die Deutz AG hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet. Der Umsatz stieg um 14,9 % auf 1,50 Milliarden Euro, während der bereinigte Gewinn um 31,8 % zulegte. Trotz dieser positiven Entwicklung hat das Unternehmen seine Jahresprognose leicht nach unten angepasst.

Der Motorenhersteller verzeichnete einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 75,5 Millionen Euro. Dieser Zuwachs war unter anderem auf verbesserte Margen zurückzuführen – allein im dritten Quartal lag die Marge bei 5,8 %, was vier Prozentpunkte höher ist als im gleichen Zeitraum 2024.

Besonders stark entwickelte sich das Segment Deutz Engines & Services, das im Neunmonatszeitraum eine Marge von 6,6 % erzielte. Die Sparte Deutz Solutions, die weiterhin defizitär bleibt, konnte hingegen einen Umsatzsprung von 227 % verzeichnen.

Um die Effizienz zu steigern, zielt das Programm "Future Fit" darauf ab, bis Ende 2026 jährliche Einsparungen von über 50 Millionen Euro zu realisieren. Die Unternehmensführung hat jedoch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf das untere Ende der bisherigen Spanne von 2,1 bis 2,3 Milliarden Euro gesenkt.

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Am Tag der Veröffentlichung der Ergebnisse erwarb Finanzvorstand Oliver Neu Aktien im Wert von knapp 50.000 Euro zu Kursen zwischen 7,995 und 8,00 Euro pro Stück. Analysten sehen derzeit ein durchschnittliches Kursziel von 10,85 Euro und damit ein mögliches Aufwärtspotenzial von 35 %. Sechs von ihnen stufen die Aktie als "Kauf" ein.

Die jüngsten Zahlen von Deutz AG unterstreichen solides Umsatz- und Gewinnwachstum, doch die angepasste Prognose deutet auf Zurückhaltung hin. Die Effizienzmaßnahmen des Unternehmens und die Performance der einzelnen Segmente bleiben entscheidend für die weitere finanzielle Entwicklung bis Jahresende.

Quelle