DEVK stürmt an die Spitze: Neue Machtverhältnisse in der Versicherungsbranche 2024
Klaudia GnatzDEVK stürmt an die Spitze: Neue Machtverhältnisse in der Versicherungsbranche 2024
Deutsche Sach- und Unfallversicherungsbranche erlebt tiefgreifende Umbrüche zwischen 2019 und 2024
Während viele führende Unternehmen Hunderttausende Verträge verloren, stachen in der aktuellen Branchenrangliste einige Versicherer besonders hervor. Die diesjährigen Auszeichnungen spiegeln einen Wandel wider – erstmals sichert sich ein Anbieter den Spitzenplatz.
Die DEVK Versicherungen mit Sitz in Köln hat in der Rangliste 2024 die Nase vorn und wurde zum "Schadenmanager des Jahres" gekürt. Das Unternehmen setzte sich gegen alle Konkurrenten durch und errang damit erstmals diesen Titel.
Die HUK-Coburg belegte mit Platz zwei ebenfalls eine Position, die sie zuvor noch nie erreicht hatte. Die LVM musste sich mit Rang drei begnügen. Michael Messmann, Leiter der Werkstattkoordination, räumte ein, dass rivalisierende Unternehmen deutliche Fortschritte gemacht hätten. Messmann ist mit Branchenauszeichnungen vertraut – in der Vergangenheit wurde er bereits mehrfach prämiert.
Michael Pinto, Geschäftsführer des Bundesverbands deutscher Schaden- und Unfallversicherer (BVdP), veranschaulichte anhand einer Bewertungsgrafik die deutlichen Unterschiede zwischen den Schadenmanagern auf dem deutschen Markt. Die drei besten Versicherer liegen nun eng beieinander – ein Zeichen für den wachsenden Wettbewerb in einem sich wandelnden Sektor.
Marktveränderungen zwischen 2019 und 2024: Gewinner und Verlierer Große Player wie Allianz, Ergo, ADAC Versicherung und HUK-Coburg verzeichneten in diesem Zeitraum starke Schwankungen bei den Vertragszahlen. Während einige Anbieter zulegten, schrumpften die meisten Marktführer schneller als der Gesamtmarkt.
Der Sieg der DEVK markiert eine Verschiebung in der Schadenregulierung der Branche. Die Rangliste 2024 zeigt, dass der Wettbewerb unter den Top Drei – mit HUK-Coburg und LVM als starken Aufsteigern – enger geworden ist. Diese Entwicklungen vollziehen sich vor dem Hintergrund eines schrumpfenden und sich neu ordnenden Gesamtmarktes.






