Drei NRW-Beamte zeigen: So vielfältig sind Karrieren im öffentlichen Dienst
Aneta WilmsenDrei NRW-Beamte zeigen: So vielfältig sind Karrieren im öffentlichen Dienst
Drei langjährige Beamtinnen und Beamte in Nordrhein-Westfalen haben über Jahrzehnte hinweg Karriere in der öffentlichen Verwaltung gemacht. Ihre Tätigkeitsbereiche umfassen Bildung, Arbeitsschutz und Kommunalaufsicht. Jede und jeder von ihnen hat dabei einen eigenen Weg eingeschlagen und gleichzeitig in zentralen Regierungsbereichen mitgewirkt.
Sonja Smodis begann ihre Laufbahn 1985 nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf. Zunächst arbeitete sie in den Sozialämtern von Dortmund und Düsseldorf, bevor sie 1991 zur Landessozialverwaltung NRW wechselte. Seit 1992 ist sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. 2008 übernahm sie die Verantwortung für die europäischen Schulwettbewerbe des Landes. Seit 2020 unterrichtet sie zudem als Dozentin Verwaltungsrecht und Arbeitsmethoden.
Gabriele Rottmann startete anders in das Berufsleben: Nach einer Ausbildung zur Großhandelskauffrau wurde sie 1984 Verwaltungsangestellte. 1996 spezialisierte sie sich auf den Arbeitsschutz und arbeitet seit 2007 in der Abteilung für Arbeitssicherheit innerhalb der Arbeitsgruppe DigiKo.
Ralf Weidmanns gesamte berufliche Laufbahn ist mit der Bezirksregierung Münster verbunden, wo er im September 1986 eintrat. Er absolvierte eine Ausbildung zum Regierungsinspektor und schloss 1993 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen ab. Seit 2014 leitet er die Abteilung 3, die für Kommunalaufsicht, Wirtschaftsfragen zuständig ist und ein Team von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfasst.
Alle drei haben ihre jeweiligen Fachgebiete über Jahrzehnte geprägt. Smodis wirkt weiterhin in den Bereichen Bildung und Gleichstellung, Rottmann engagiert sich für die Sicherheit am Arbeitsplatz, und Weidmann führt ein großes Team in der Kommunalverwaltung. Ihre Karrieren spiegeln die vielfältigen und langfristigen Aufgaben innerhalb der öffentlichen Verwaltung Nordrhein-Westfalens wider.






