20 April 2026, 02:13

Dringender Rückruf: Bakterien in Tiefkühl-Bratwürsten gefährden Verbraucher in neun Bundesländern

Vitrine gefüllt mit verschiedenen gefrorenen Fleischsorten in Plastikbehältern, jeweils mit einem Preisschild beschriftet.

Dringender Rückruf: Bakterien in Tiefkühl-Bratwürsten gefährden Verbraucher in neun Bundesländern

Dringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern wegen bakterieller Verunreinigung betroffen

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Ein tiefgekühltes Bratwurst-Produkt wurde dringend in neun deutschen Bundesländern zurückgerufen, nachdem eine bakterielle Belastung festgestellt wurde. Der Hersteller, die Monolith Frost GmbH, warnt Verbraucher davor, die betroffenen Würste zu verzehren, und fordert sie auf, diese umgehend zurückzugeben, um eine Erstattung zu erhalten.

Betroffen ist die "Dicke Bratwurst, tiefgekühlt", die in 1.000-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Januar 2026 verkauft wurde. Das in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) ansässige Unternehmen bestätigte das Kontaminationsrisiko und ordnete den Rückruf für folgende Bundesländer an: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.

Der Verzehr der belasteten Bratwürste kann zu schweren Lebensmittelvergiftungserscheinungen führen. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und Bauchschmerzen. Bei manchen Betroffenen können zudem Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit, Fieber oder Schüttelfrost auftreten. Die Symptome können bereits nach wenigen Stunden oder erst bis zu zwei Tage nach dem Verzehr auftreten.

Die Monolith Frost GmbH entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Kunden oberste Priorität habe. Für weitere Auskünfte steht eine kostenlose Hotline unter 0800 66 66 548 zur Verfügung. Bei schweren Symptomen rät das Unternehmen den Betroffenen, umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Der Rückruf betrifft alle noch nicht verkauften sowie bereits gekauften Packungen der tiefgekühlten Bratwurst mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum. Verbraucher werden aufgefordert, ihre Gefrierfächer zu überprüfen und das Produkt an der Kaufstelle gegen eine volle Rückerstattung zurückzugeben. Bisher liegen dem Unternehmen keine bestätigten Erkrankungsfälle vor. Die Situation werde weiterhin engmaschig überwacht.

Quelle