Duisburgs Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen hart zu – 45 Verwarnungen und Drogenfund
Klaudia GnatzDuisburgs Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen hart zu – 45 Verwarnungen und Drogenfund
Duisburger Polizei führt Großkontrolle zu E-Kleinstfahrzeugen durch
Am 11. März 2025 hat die Duisburger Polizei eine groß angelegte Kontrollaktion zu elektrischen Kleinstfahrzeugen, insbesondere E-Scootern, durchgeführt. Die Überprüfungen fanden von den frühen Morgenstunden bis zum Abend statt, wobei Beamte im gesamten Stadtgebiet im Einsatz waren, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen.
Die Aktion fiel mit der Veröffentlichung des Verkehrsberichts 2025 zusammen und zielte darauf ab, die Sicherheit durch konsequentes Vorgehen gegen häufige Verstöße zu erhöhen.
An der Operation waren sowohl stationäre als auch mobile Streifen beteiligt, die den E-Scooter-Verkehr zwischen 6 und 19 Uhr kontrollierten. Besonders im Fokus standen Bereiche, in denen Fahrer häufig gegen die Regeln verstoßen – etwa in Fußgängerzonen wie der Königstraße, wo E-Scooter generell verboten sind.
Insgesamt wurden 45 Verwarnungsgelder und acht Bußgeldbescheide ausgestellt. Häufige Verstöße betrafen das Fahren auf nicht zugelassenen Flächen oder das Mitnehmen von Personen, beides klare Verstöße gegen die geltenden Vorschriften. Zudem wurden zehn Strafanzeigen erstattet, vor allem wegen nicht versicherter E-Scooter, da die gesetzliche Versicherungspflicht oft ignoriert wird.
Ein 34-jähriger Mann wurde angehalten, nachdem er unter Cannabis-Einfluss einen E-Scooter gesteuert hatte. Die Polizei untersagte ihm umgehend die Weiterfahrt. Die meisten Kontrollierten nutzten Leihroller, doch die Beamten entdeckten auch ein ungewöhnliches, selbstgebautes Modell in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Um die Aufklärung zu stärken, richteten die Behörden an der Landschaftspark Nord und in der Königstraße in der Altstadt einen Informationsstand ein. Dort verteilten die Beamten Materialien zur Verkehrssicherheit und inszenierten eine Unfall-Demonstration mit einem E-Scooter. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, wie wichtig es sei, dass Fahrer die Regeln kennen und einhalten, um Unfälle zu vermeiden.
Die Kontrollaktion führte zu Bußgeldern, Strafanzeigen und präventiven Aufklärungsmaßnahmen. Die Polizei wies besonders auf die Gefahren von Fahrten unter Drogeneinfluss, der Nutzung unversicherter Scooter und der Missachtung von Verkehrsregeln hin. Die Aktion war Teil der umfassenden Bemühungen, die Sicherheit im E-Scooter-Verkehr in Duisburg zu verbessern.