24 May 2026, 02:12

Düsseldorfer Gericht verurteilt drei Männer wegen brutaler Gruppenvergewaltigung

Bis zu sechs Jahre Haft für Gruppenvergewaltigung im Hotel

Bis zu sechs Jahre Haft für Gruppenvergewaltigung im Hotel - Düsseldorfer Gericht verurteilt drei Männer wegen brutaler Gruppenvergewaltigung

Ein Gericht in Düsseldorf hat drei Männer aus Siegen wegen der Gruppenvergewaltigung einer 19-jährigen Frau in einem örtlichen Hotel verurteilt. Der unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführte Prozess drehte sich um einen Angriff, bei dem das Opfer stark alkoholisiert und nicht mehr in der Lage war, sich zu wehren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist.

Der Vorfall begann, als der älteste Angeklagte, ein 29-Jähriger, die Frau in einer Diskothek kennenlernte. Er setzte ihr Alkohol zu, bevor er sie in ein Hotelzimmer brachte. Dort vergewaltigten sie alle drei Männer – im Alter von 28, 29 und 32 Jahren – in einem Zustand schwerer Beeinträchtigung durch Alkohol und Cannabis.

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Die Täter ließen die Frau allein im Zimmer zurück, obwohl sie sich übergeben musste und zu würgen begann. Einer der Männer, der 28-Jährige, filmte Teile der Tat mit seinem Handy. Die Straftat flog erst auf, nachdem die Polizei im Rahmen einer separaten Drogenermittlung die Telefone der Gruppe überwachte und die Männer über den Angriff sprechen hörte.

Während des Prozesses schloss das Gericht die Öffentlichkeit aus, um die Privatsphäre des Opfers zu schützen. Der 29-Jährige, dem zunächst versuchter Totschlag vorgeworfen worden war, wurde von diesem Vorwurf freigesprochen. Alle drei Männer wurden jedoch der Vergewaltigung für schuldig befunden. Der jüngste Angeklagte erhielt die höchste Strafe, zu der zusätzlich eine frühere Verurteilung in Siegen hinzukam.

Der Fall geht nun in die Berufungsinstanz, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Die Polizei hatte die Tat durch Abhörmaßnahmen im Rahmen einer unabhängigen Drogenermittlung aufgedeckt. Das Opfer, das in einem hilflosen Zustand zurückgelassen worden war, erlebte nach einem unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozess, der ihre Identität schützen sollte, die Verurteilung ihrer Peiniger.

Quelle