23 April 2026, 12:23

Eklat in Essen: Ultra-Fans provozieren mit Hass-Banner gegen Polizei

Eine große Menschenmenge in einem Stadion mit Fahnen, Bannern, einem Metallzaun, einer Anzeigetafel, einem Bildschirm und Deckenleuchten.

Eklat in Essen: Ultra-Fans provozieren mit Hass-Banner gegen Polizei

Ein umstrittenes Transparent, das von Ultra-Fans während eines Spiels von Rot-Weiss Essen gezeigt wurde, hat scharfe Kritik von Oberbürgermeister Thomas Kufen hervorgerufen. Die Aufschrift "Ganz Essen hasst die Polizei" wurde von Stadtvertretern als inakzeptabel und gefährlich verurteilt.

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Der Vorfall ereignete sich bei einem Heimspiel gegen den SSV Ulm, als eine Fangruppe das Banner entrollte. Kufen reagierte umgehend und bezeichnete die Aussage als direkten Angriff auf die Werte der Gesellschaft. Er betonte, dass solche Äußerungen nicht für Essens Grundsätze von Toleranz und Respekt stünden.

Zwar anerkannte der Oberbürgermeister die Meinungsfreiheit, machte jedoch deutlich, dass Hassaufrufe eine Grenze überschritten. Er lobte die Polizei für ihren Einsatz zur Sicherung von Fußballveranstaltungen und bekräftigte die uneingeschränkte Unterstützung der Stadt für die Sicherheitskräfte. Gleichzeitig lehnte er jede Form von Gewalt oder Feindseligkeit gegenüber Beamten ab.

In seiner Stellungnahme unterstrich Kufen Essens Engagement für ein respektvolles Miteinander. Er warnte, dass spaltende Botschaften die Bemühungen der Gemeinschaft um Zusammenhalt und Offenheit untergraben.

Das Transparent hat eine deutliche Reaktion der lokalen Führung ausgelöst. Die Stadt wird weiterhin Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten und die Bedeutung eines respektvollen Dialogs betonen. Essen bleibt darauf bedacht, eine Kultur der Toleranz in der Fußballszene und darüber hinaus zu fördern.

Quelle