Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 in historischem Gebäude
Branko TlustekErstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 in historischem Gebäude
Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford soll im Sommer 2026 eröffnet werden
Im Sommer 2026 wird im Kreis Herford das erste stationäre Hospiz seine Türen öffnen. Das Projekt entsteht in einem denkmalgeschützten Historikgebäude, das einst eine Tagesklinik beherbergte. Die Planung von Personal und Kooperationen läuft bereits unter der Trägerschaft der Hospiz Herford gGmbH.
Das Hospiz wird in einem fast 150 Jahre alten Gebäude an der Adresse „Unter den Linden 41“ in Herford untergebracht. Die Sanierung nach Denkmalschutzvorgaben leitet Architekt Byron-Leigh Brown. Auf 2.200 Quadratmetern entstehen zehn Gästezimmer.
Aktuell laufen die Bauarbeiten – kürzlich führte Landrat Jürgen Müller den Aufsichtsrat durch die Baustelle. Die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ übernimmt die Baukosten, unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford.
Die neue Einrichtung soll die bestehenden ambulanten Hospizdienste nicht ersetzen, sondern ergänzen. Nach Fertigstellung wird die Hospiz Herford gGmbH den Betrieb übernehmen.
Das Hospiz bietet spezialisierte Palliativversorgung in einem historisch bewahrten Ambiente. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant. Das Projekt stellt eine bedeutende Erweiterung der palliativen Versorgung in der Region dar.
