27 April 2026, 00:20

Essen setzt auf Aufklärung für sicheres Silvester mit Jugendlichen

Plakat mit der Aufschrift "Kinderaarbeitung ist eine nationale Geißel - Sollen wir der Industrie die Nation überlassen" in fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, das eine vielfältige Gruppe von Menschen zeigt, die gemeinsam stehen.

Essen setzt auf Aufklärung für sicheres Silvester mit Jugendlichen

Essener Behörden verstärken Maßnahmen für ein sicheres Silvester für Jugendliche

Mit Aufklärung und Präventionsarbeit wollen das Jugendamt Essen und Partnerorganisationen die Risiken durch Feuerwerk und Pyrotechnik für junge Menschen an Silvester verringern. In mehreren Stadtteilen laufen bereits gezielte Vorbereitungen auf die Feierlichkeiten.

Ende November hatte das Team des Bürgerhauses Oststadt des Jugendamts Jugendliche und Polizisten zu einem Austausch zusammengebracht. Im Mittelpunkt standen die Gefahren durch Feuerwerkskörper und die Vermeidung von Konflikten während der Silvesterfeiern.

Im Stadtteil 25 erhalten Jugendgruppen Schulungen zum sicheren Umgang mit Feuerwerk. Eltern wurden aufgefordert, mit ihren Kindern über verantwortungsvolles Verhalten zu sprechen. Im Stadtteil 26 klären Sozialarbeiter direkt vor Ort über Silvesterregeln und mögliche Gefahren auf. Eine interaktive Aktion auf dem Katernberger Markt soll die Botschaften zusätzlich verankern.

Auch im Stadtteil 27 setzen Sozialdienste, Polizei und Feuerwehr auf Zusammenarbeit. Kinder der Gegend nahmen an Informationsveranstaltungen zu den Risiken von Pyrotechnik teil. In Altenessen wird die Jugendhilfe Essen gGmbH an Silvester Fachkräfte und eine freie Mitarbeiterin vor Ort einsetzen, um bei Bedarf zu unterstützen.

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Die Aufräumarbeiten im Stadtteil 23 übernehmen nach den Feiern Hausmeister der Nachbarschaft. Für akute Hilfe steht die Notfallhotline für Kinder und Jugendliche unter der Nummer 0201 265050 bereit. In den Stadtteilen 21 und 22 sind keine zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen geplant.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf Prävention und Aufklärung statt auf verschärften Kontrollen. Durch Sensibilisierung und direkte Unterstützung hoffen die Behörden, Unfälle und Auseinandersetzungen in der Silvesternacht zu minimieren. Die Hotline und die Streetwork-Teams bleiben für Hilfesuchende erreichbar.

Quelle