Essen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Aneta WilmsenEssen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Essen erweitert seine Förderung für ehrenamtliches Engagement mit neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Die Stadt unterstützt seit langem bürgerschaftliche Initiativen – und 2026 kommen weitere Veränderungen hinzu. Dazu gehören ein neues Mikroförderprogramm sowie Anpassungen bei bestehenden Fördertöpfen.
Der Förderfonds Bürgerliches Engagement wurde 2012 im Rahmen des Essener „Aktionskonzepts zur Förderung der Anerkennungskultur“ ins Leben gerufen. Er stellt jährlich 80.000 Euro für gemeinnützige Projekte vor Ort bereit. Anträge können einmal im Jahr zu zwei Stichtagen eingereicht werden, wobei Projekte bis zu drei Jahre in Folge gefördert werden können.
Ab dem 1. Januar 2026 wird dieser Fonds reformiert, um Nichtregierungsorganisationen flexibler zu unterstützen. Zudem hat der Stadtrat Beschlüsse gefasst, um das ehrenamtliche Engagement in Essen weiter zu stärken.
Neu eingeführt wird 2026 das Mikroförderprogramm „Mission Ehrenamt – Gestalte Zukunft, nutze Chancen!“. Es verfügt über ein jährliches Budget von 20.000 Euro und fördert bis zu sechs Projekte pro Jahr: Zwei Vorhaben erhalten bis zu 5.000 Euro, vier weitere bis zu 2.500 Euro. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Kampagnen, Ausrüstung und andere Maßnahmen verwendet werden. Eine Jury aus Vertretern Essener Vereine und Organisationen bewertet die eingereichten Anträge.
Die Änderungen treten 2026 in Kraft. Der überarbeitete Förderfonds Bürgerliches Engagement und das neue Programm „Mission Ehrenamt“ bieten dann zielgenauere und flexiblere Fördermöglichkeiten. Ehrenamtliche Gruppen in Essen erhalten so zusätzliche Chancen, ihre Arbeit finanziell abzusichern.






