Evonik erhöht Finanzprognose für 2026 nach starkem Quartalsstart
Evonik Industries hebt Finanzprognose für 2026 an
Die Evonik Industries AG hat ihre Finanzziele für das Jahr 2026 nach oben korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun in mehreren Geschäftsbereichen mit einer stärkeren Performance. Analysten werten dies als Zeichen wachsenden Vertrauens in die eigene Marktposition.
Evonik erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro. Dies folgt auf ein solides Ergebnis von rund 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Für die erste Jahreshälfte 2026 prognostiziert das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von etwa 1,1 Milliarden Euro.
Für das zweite Quartal 2026 wird ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro erwartet – und liegt damit über dem Analystenkonsens von rund 567 Millionen Euro. Auch der freie Cashflow im zweiten Quartal soll sich verbessern und den Vorjahreswert von minus 211 Millionen Euro übertreffen.
Treiber des Wachstums ist die starke Nachfrage im Bereich Tierernährung, die sich voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 fortsetzen wird. Zudem entwickelt sich das Segment Advanced Technologies positiv, da asiatische Wettbewerber mit Lieferengpässen zu kämpfen haben.
Evonik hält an seinem Ziel einer Cash-Conversion-Rate von etwa 40 Prozent für 2026 fest. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Die angepasste Prognose unterstreicht den Optimismus für die finanzielle Entwicklung von Evonik. Die Ziele für das bereinigte EBITDA und den Cashflow spiegeln verbesserte Marktbedingungen wider. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal werden zeigen, ob sich diese Erwartungen bestätigen.
