05 June 2026, 11:05

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel: Dortmund kämpft gegen Verschwendung

Aktion gegen Lebensmittelverschwendung: Über fünf Tonnen Essen auf dem Friedensplatz verteilt

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel: Dortmund kämpft gegen Verschwendung

Große Aktion gegen Lebensmittelverschwendung in Dortmund

Am Samstag, dem 27. September 2025, fand in Dortmund eine große Aufklärungskampagne zum Thema Lebensmittelverschwendung statt. Organisiert vom Verein foodsharing Dortmund e.V. sollte die Veranstaltung auf dem Friedensplatz das Ausmaß weggeworfener Lebensmittel in der Stadt verdeutlichen. Über fünf Tonnen gerettete Ware wurden präsentiert und lenkten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Problem.

Auf dem Platz standen 400 Kisten mit Obst, Gemüse und Backwaren, die ehrenamtliche Helfer:innen vor der Entsorgung bewahrt hatten. Lokale Großhändler, Supermärkte und Bäckereien hatten die Lebensmittel zur Verfügung gestellt, die anschließend an die Besucher:innen verteilt wurden. Diese konnten an einem „Smoothie-Fahrrad“ eigene Getränke mixen und sich an Informationsständen über den Wert von Nahrungsmitteln schlaumachen.

Das Dortmunder Entsorgungsunternehmen EDG unterstützte die Aktion, indem es 1.000 Stoffbeutel für die Gäste bereitstellte. Am Ende des Tages füllten die Teilnehmer:innen die Beutel mit geretteten Lebensmitteln, um sie mit nach Hause zu nehmen. Dennis Görlich, Vorsitzender von foodsharing Dortmund e.V., zeigte sich überrascht von der schieren Menge der ausgestellten Ware – ein „erschreckendes Zeichen für die Verschwendung in der Stadt“, wie er betonte.

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Trotz des großen öffentlichen Interesses vermisste Görlich jedoch die Anwesenheit lokaler Entscheidungsträger:innen. Der Veranstaltungsort vor dem Rathaus war bewusst gewählt worden, um Politiker:innen zu mehr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung durch bessere Regularien zu bewegen.

Die Aktion wurde als Erfolg gewertet – sowohl in puncto Aufklärung als auch Bürgerbeteiligung. Über fünf Tonnen Lebensmittel wurden gerettet und weitergegeben, während die Besucher:innen lernten, wie sie selbst Verschwendung reduzieren können. Die Organisator:innen hoffen, dass die Demonstration die Verantwortlichen in der Stadt zum Handeln für eine nachhaltigere Lebensmittelpolitik bewegt.

Quelle