02 April 2026, 18:13

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Schwarzes und weißes Foto eines Fußballspiels im Gange, mit Spielern auf dem Feld und einer Zuschauermenge im Hintergrund.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einzigartigem Fußballturnier

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In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft. Statt Pokale erhielten die Teilnehmenden Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", um die Botschaft von Zusammenhalt und Respekt zu unterstreichen.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier wurde vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt organisiert, einem Zusammenschluss von über 30 lokalen Initiativen. Bürgermeister Marcel Kreutz übernahm die Schirmherrschaft und betonte damit das Engagement der Stadt gegen jede Form von Diskriminierung. Gespielt wurde ohne Schiedsrichter – Vertrauen in Fairplay und gegenseitigen Respekt standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Unter den Teilnehmenden waren Spieler:innen verschiedener Nationalitäten und Glaubensrichtungen, die die Vielfalt der Stadt widerspiegelten. Den ersten Platz belegte IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Organisator:innen stellten klar: Im Vordergrund stand nicht der Sieg, sondern die Solidarität. Das Turnier sollte durch Sport ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Muslimfeindlichkeit und rechtsextreme Ideologien.

Die Veranstaltung war Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert werden. Während in vielen deutschen Städten ähnliche Aktionen stattfanden – etwa ein Hallenfußballturnier in Mönchengladbach oder bundesweite Kampagnen wie #BewegtGegenRassismus – hob sich Bergisch Gladbach durch seinen Fokus auf Gemeinschaft und symbolische Gesten statt Wettbewerb hervor.

Mit einer deutlichen Botschaft endete das Turnier: Bergisch Gladbach lehnt jede Form von Diskriminierung ab. Jede Mannschaft nahm ein Banner als Mahnmal für die gemeinsamen Werte der Stadt mit. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie Sport Verständnis fördern und Menschen im Kampf gegen Hass vereinen kann.

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