21 March 2026, 10:13

Gefängnis Willich I: NRW setzt mit modernem Vollzugskonzept neue Maßstäbe

Offenes Buch mit einer Zeichnung eines Gefängnisses mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Gefängnis Willich I: NRW setzt mit modernem Vollzugskonzept neue Maßstäbe

Nordrhein-Westfalens Justizvollzug erreicht Meilenstein: Erweiterung des Gefängnisses Willich I abgeschlossen

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Mit der Erweiterung der Justizvollzugsanstalt Willich I hat Nordrhein-Westfalen einen neuen Meilenstein im Strafvollzug gesetzt. Der modernisierte Komplex bietet nun 768 Haftplätze und erstreckt sich über 27.000 Quadratmeter – konzipiert für eine resozialisierungsorientierte Unterbringung der Inhaftierten.

Vor Baubeginn waren ältere Teile der Anlage, darunter über hundert Jahre alte Gebäude, abgerissen worden, um Platz zu schaffen. Das vom Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) geleitete Projekt tritt nun in seine zweite Phase ein.

In diesem Abschnitt entsteht das Haftgebäude 2 mit 368 Zellen. Das Gebäude umfasst zudem eine sozialtherapeutische Abteilung sowie eine spezielle Behandlungsstation. Durch die Erweiterung kommen über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche hinzu, darunter vergrößerte Werkstätten und ein Multifunktionsgebäude. Zudem wurde eine große Sportanlage im Freien errichtet.

Der modernisierte Gefängniskomplex besteht nun aus zwei Haftgebäuden, Werkstätten und einem Mehrzweckgebäude. Die Planung legt besonderen Wert auf moderne Resozialisierungskonzepte, wobei Details zu Personalausstattung oder konkreten Ausbildungsprogrammen für Inhaftierte bisher nicht bekannt gegeben wurden.

Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen steigt die Gesamtkapazität der JVA Willich I auf 768 Plätze. Die neuen Einrichtungen sollen die Bedingungen für sowohl Gefangene als auch Mitarbeiter verbessern. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt bei der Modernisierung der justiziellen Infrastruktur in der Region.

Quelle