30 March 2026, 16:21

Häkelworkshop im Reduit-Zentrum setzt Zeichen gegen patriarchale Gewalt

Logo für das Büro für Gewalt gegen Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor einem hellgelben Sonnenhintergrund.

Häkelworkshop im Reduit-Zentrum setzt Zeichen gegen patriarchale Gewalt

Häkelworkshop im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum

Am Montag, dem 24. November, findet um 17 Uhr im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum ein besonderer Häkelworkshop statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen des bevorstehenden Internationalen Tags zur Beseitigung patriarchaler Gewalt am 25. November. Eingeladen sind FLINTA-Personen ab 14 Jahren, die sich durch Handarbeit über Gewaltaufklärung informieren und gleichzeitig Selbstermächtigung erfahren möchten.

Im Mittelpunkt des Workshops steht das gemeinsame Häkeln von Rosen für die Initiative "Rosen gegen Gewalt". Die handgefertigten Blumen werden später während eines Solidaritätsmarsches verteilt und setzen so ein sichtbares Zeichen gegen patriarchale Gewalt. Zudem wird diskutiert, wie Handwerk als Werkzeug der Ermächtigung und des gesellschaftlichen Ausdrucks dienen kann.

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Die Sozialstadträtin Dr. Patricia Becher hat die Veranstaltung öffentlich unterstützt. Ihre Rückendeckung unterstreicht das Engagement der Stadt, sich gegen Gewalt einzusetzen und sichere Räume für Betroffene zu schaffen. Die Initiative reiht sich ein in eine wachsende Bewegung in Städten wie Berlin, Köln und Hamburg, wo in den letzten Jahren vermehrt Aufklärungskampagnen und Opferhilfen an Fahrt aufgenommen haben.

Den Abschluss des Workshops bildet ein gemeinsamer Marsch, der Solidarität und Widerstand symbolisiert. Durch die Verbindung von Handwerk, Dialog und öffentlichem Auftreten will die Veranstaltung Gewalt herausfordern und gleichzeitig Betroffenen einen unterstützenden Rahmen bieten.

Der Häkelworkshop und der anschließende Solidaritätsmarsch lenken die Aufmerksamkeit auf den anhaltenden Kampf gegen patriarchale Gewalt. Mit Häkeln, Diskussionen und öffentlicher Demonstration leisten die Teilnehmenden einen Beitrag zu einer Bewegung, die Empowerment und kollektives Handeln in den Vordergrund stellt. Die Veranstaltung zeigt, wie lokale Initiativen eine globale Thematik aufgreifen und vorantreiben können.

Quelle