31 May 2026, 18:13

Handy am Steuer: Paderborner Polizei zieht harte Konsequenzen bei gefährlichen Ablenkungen

POL-PB: #LIFE - 70 Verkehrsverstöße bei Verkehrskontrollen festgestellt

Handy am Steuer: Paderborner Polizei zieht harte Konsequenzen bei gefährlichen Ablenkungen

Die Polizei in Paderborn schlägt Alarm wegen des wachsenden Problems der Smartphone-Nutzung am Steuer. Bei jüngsten Verkehrskontrollen ertappten Beamte mehrere Autofahrer, die durch ihr Handy abgelenkt waren – mit Bußgeldern und Führerscheinentzug als Folge. Die Behörden stufen das Verhalten als erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit ein.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kontrollen fanden im Rahmen der Roadpol Safety Weeks statt, bei denen gezielt Fahrer angehalten wurden, die ihr Mobiltelefon während der Fahrt benutzten. Elf Autofahrer und zwei Radfahrer wurden dabei mit Verstößen erwischt. In einem besonders schweren Fall wurde ein 38-jähriger Paderborner zweimal mit dem Handy am Steuer gestoppt – zunächst gefährdete er eine Frau mit Rollator, dann leistete er Widerstand bei der Festnahme und verlor schließlich seinen Führerschein.

Auch ein 13-jähriger Junge wurde auf der Hatzfelder Straße in Schloß Neuhaus ohne Führerschein auf einem E-Scooter angetroffen. Insgesamt registrierte die Polizei 70 Ordnungswidrigkeiten, verhängte Geldstrafen und leitete in einigen Fällen Anzeigen ein.

Studien zeigen: Ein kurzer Blick von nur zwei Sekunden auf das Handy bei Tempo 50 bedeutet fast 30 Meter Blindflug. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist ebenso riskant wie eine Blutalkoholkonzentration von 0,8 Promille – und das Tippen von Nachrichten beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark wie 1,1 Promille.

Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, das Handy während der Fahrt außer Reichweite zu lassen und notfalls eine Freisprechanlage zu nutzen. Noch sicherer ist es, für Telefonate oder Nachrichten anzuhalten. Für Rückfragen steht die Kreispolizeibehörde Paderborn – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Quelle