Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung in der Verwaltung
Evi NergerIbbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung in der Verwaltung
Die Stadt Ibbenbüren hat Maßnahmen ergriffen, um nachhaltige und faire Beschaffungspraktiken zu stärken. Bei einer kürzlichen internen Schulung wurde die Bedeutung dieser Grundsätze für die kommunale Verwaltung hervorgehoben. Die Initiative wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und Engagement Global gefördert.
Hendro Prabowo, der in Ibbenbüren für nachhaltige Beschaffung zuständig ist, bewertet Produkte nach ihrer Lebensdauer, ihrem Ressourcenverbrauch, ihren CO₂-Emissionen und den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung. Er sieht seine Aufgabe als zentralen Baustein für die Entwicklung einer zukunftsorientierten Stadt.
Die Schulung wurde von Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH geleitet, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bewährte Methoden der nachhaltigen Beschaffung einführte. Auch Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte die Notwendigkeit fairer und umweltfreundlicher Einkaufspraktiken in öffentlichen Aufträgen.
Bereits jetzt enthalten mehrere kommunale Ausschreibungen Nachhaltigkeitskriterien, und weitere sind in Planung. Ziel ist es, diese Standards in der gesamten Verwaltung zu verankern und damit das UN-Nachhaltigkeitsziel 12 (SDG 12) zu unterstützen.
Die Schulung markiert einen konkreten Schritt zur Verankerung von Nachhaltigkeit in den Beschaffungsprozessen Ibbenbürens. Mit laufenden Ausschreibungen und künftigen Projekten arbeitet die Stadt daran, langfristige ökologische und soziale Verantwortung in ihren Abläufen zu gewährleisten. Die Initiative spiegelt die größeren Bestrebungen wider, die lokale Verwaltung mit globalen Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen.






