07 June 2026, 06:12

Industrie im Niederrhein startet mit herben Umsatzeinbrüchen ins Jahr 2026

IHK-Analyse        Zukunft als Industriestandort

Industrie im Niederrhein startet mit herben Umsatzeinbrüchen ins Jahr 2026

Industrieunternehmen im Niederrheinischen Binnenland starten mit Schwierigkeiten ins Jahr 2026

Die Umsatzzahlen des ersten Quartals zeigen einen deutlichen Rückgang in den meisten Branchen der Region – wobei einige Sektoren stärker betroffen sind als andere. Auch im gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen ging die industrielle Aktivität zurück.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete das Niederrheinische Binnenland im ersten Quartal 2026 einen Rückgang der Industrieumsätze um 9,9 Prozent. Der Abschwung traf mehrere Branchen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.

Am stärksten betroffen war die Chemieindustrie, deren Umsätze um 17,0 Prozent einbrachen. Der Maschinenbau folgte mit einem Minus von 20,8 Prozent. Auch die Nahrungs- und Genussmittelhersteller litten unter der schwachen Konjunktur und verbuchten ein Umsatzminus von 11,9 Prozent.

Exportorientierte Unternehmen der Region meldeten einen Rückgang der Umsätze um 11,0 Prozent. Im Kreis Viersen, der zum Niederrheinischen Binnenland gehört, sanken die Industrieumsätze um 5,0 Prozent. Lediglich die Metallerzeugung und -verarbeitung konnte sich leicht verbessern und verzeichnete ein bescheidenes Plus von 1,0 Prozent.

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In ganz Nordrhein-Westfalen gingen die Industrieumsätze im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent zurück.

Das erste Quartal 2026 erwies sich für die Industrie im Niederrheinischen Binnenland als herausfordernd. Während die Metallproduktion stabil blieb, mussten die meisten Branchen – darunter Chemie, Maschinenbau und Lebensmittelverarbeitung – erhebliche Verluste hinnehmen. Der Rückgang spiegelt die allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen in der Region und darüber hinaus wider.

Quelle