29 April 2026, 08:41

Jürgen Kleine-Frauns verlässt Lünens Rathaus nach zehn prägenden Jahren

Plakat mit der Aufschrift "Engagiert Dich In Deiner Gemeinde" zeigt verschiedene lachende Menschen vor einem blauen Himmel mit weißen Wolken.

Jürgen Kleine-Frauns verlässt Lünens Rathaus nach zehn prägenden Jahren

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit stand im Zeichen von städtischem Wachstum, Modernisierung und Bürgerbeteiligung – sein Wirken hat deutliche Spuren in der Stadt hinterlassen.

Kleine-Frauns übernahm 2015 die Leitung der Lünener Verwaltung, geleitet von zwei Grundsätzen: dem biblischen Aufruf "Suche das Wohl der Stadt" und dem Motto der Stadt Salford "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz." Sein Ziel war es, den Stadtrat als Dienstleister zu positionieren, der vor allem praktische Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt.

In seiner Amtszeit realisierte er zentrale Projekte wie den Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen, die Neugestaltung des Viktoria-Geländes sowie die vorangetriebene Stadtentwicklung. Zudem setzte er sich für die Digitalisierung und den Abbau von Bürokratie ein – beides betrachtete er als entscheidend für die Zukunft der Stadt.

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Rückblickend gab Kleine-Frauns zu, dass er die 60 Ratssitzungen – insgesamt 260 Stunden –, die seinen Terminkalender prägten, nicht vermissen werde. Stattdessen hob er die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor und nannte sie "unbezahlbar" – etwas, "das man für kein Geld der Welt kaufen könne."

Zum Abschied gab er seinem Nachfolger mit auf den Weg: offen bleiben, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören, klare Entscheidungen treffen und mit fester Entschlossenheit handeln. Starke Nerven, so seine Warnung, seien für die kommenden Herausforderungen unverzichtbar.

Mit Kleine-Frauns' Ausscheiden endet eine Ära des Wandels in Lünen. Sein Nachfolger übernimmt eine Stadt, die durch neue Infrastruktur, digitale Fortschritte und eine starke Bürgerorientierung geprägt ist. Die nächste Verwaltung wird auf diesen Grundlagen aufbauen müssen – und gleichzeitig die anstehenden Aufgaben meistern.

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