19 June 2026, 20:10

Köln und Düsseldorf fordern legale Abgabe harter Drogen – ein radikaler Vorstoß gegen Kriminalität

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf fordern legale Abgabe harter Drogen – ein radikaler Vorstoß gegen Kriminalität

Die Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf setzen sich für die Legalisierung des kleinteiligen Handels mit harten Drogen in ihren Städten ein. Stephan Keller und Torsten Burmester sind überzeugt, dass dies die Kriminalität verringern und die Belastung für die Öffentlichkeit mindern könnte. Sie haben die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen um eine rechtliche Prüfung gebeten.

In Düsseldorf schlägt Stephan Keller kontrollierte Abgabeorte vor, an denen Suchtkranke harte Drogen unter medizinischer Aufsicht kaufen und verkaufen können. Er begründet dies damit, dass die Crack-Sucht zu aggressivem Betteln, Diebstählen und Prostitution im öffentlichen Raum geführt habe. Das Vorhaben zielt darauf ab, klare rechtliche Rahmenbedingungen für Mitarbeiter in Drogenhilfeeinrichtungen zu schaffen.

Torsten Burmester verweist auf ähnliche Probleme in Köln, wo sich der Neumarkt zu einem zentralen Treffpunkt für Drogenkonsumenten entwickelt hat. Dies belastet Anwohner und Gewerbetreibende erheblich. Beide Oberbürgermeister räumen ein, dass ihr Plan nach geltendem Recht möglicherweise nicht umsetzbar ist, hoffen jedoch auf eine bundesweite Initiative zur Änderung der Rechtslage.

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In mehreren deutschen Großstädten, darunter Hamburg, Berlin und Frankfurt, hat Crack Heroin mittlerweile als meistkonsumierte illegale Droge abgelöst. Die Oberbürgermeister sehen in einer Legalisierung einen Weg, Kriminalität einzudämmen und den Druck auf öffentliche Räume zu verringern.

Die Oberbürgermeister haben an die zuständigen Landesminister geschrieben, um die rechtliche Machbarkeit ihres Vorschlags prüfen zu lassen. Bei einer Genehmigung würde das Modell den kontrollierten Mikrohandel mit harten Drogen in überwachten Einrichtungen ermöglichen. Dies könnte Nutzern ein sicheres Umfeld bieten und die Auswirkungen auf die umliegenden Stadtteile verringern.

Quelle