Kölner OB Burmester will Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympia mit Dom-Power stärken
Evi NergerNeuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung mehr auf Köln ausrichten - Kölner OB Burmester will Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympia mit Dom-Power stärken
Nordrhein-Westfalen bereitet eine Olympische Bewerbung vor, die sich auf die Rhein-Ruhr-Region konzentriert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich noch nicht entschieden, ob die Spiele 2036, 2040 oder 2044 angestrebt werden sollen. Auch andere Städte wie Berlin, Hamburg und München prüfen derzeit Bewerbungen für dieselben Austragungen.
Torsten Burmester, der neu gewählte Kölner Oberbürgermeister, schlägt vor, den Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Bewerbung stärker auf seine Stadt zu legen. Am Sonntag setzte er sich in der Stichwahl um das Amt in Deutschlands viertgrößter Stadt durch. Burmester argumentiert, dass der weltweite Ruhm des Kölner Doms die Erfolgsaussichten der Region steigern könnte.
Der DOSB plant, sein Bewerbungskonzept bis Herbst 2026 zu finalisieren und eine Stadt oder Region auszuwählen. Während mehrere Standorte im Rennen sind, verleiht Burmesters Initiative für Köln der Rhein-Ruhr-Bewerbung eine neue Dynamik. Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 vorangetrieben wird.
Das Ergebnis der Bewerbung hängt von der DOSB-Entscheidung im Herbst 2026 ab. Falls ausgewählt, könnte die Rhein-Ruhr-Region – oder Köln – zu einem zentralen Anwärter für die Spiele werden. Der Prozess bleibt offen, mit mehreren deutschen Großstädten noch im Wettbewerb.






