Kölner Zoll präsentiert Rekordbilanz: Fünf Milliarden Euro und 115 Kilo Crystal Meth
Klaudia GnatzKölner Zoll präsentiert Rekordbilanz: Fünf Milliarden Euro und 115 Kilo Crystal Meth
Zoll Köln legt Jahresbericht 2024 vor: Rekordertrag und erfolgreiche Ermittlungen
Das Hauptzollamt Köln hat seinen Jahresbericht für 2024 veröffentlicht und darin beachtliche finanzielle und operative Erfolge bilanziert. Die Behörde erzielte Einnahmen von fast fünf Milliarden Euro – den größten Anteil steuerte dabei die Einfuhrumsatzsteuer bei. Auch bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und dem Schmugel illegaler Waren verzeichnete der Zoll bemerkenswerte Ergebnisse.
Laut Bericht beliefen sich die Gesamteinnahmen des Kölner Hauptzollamts auf knapp fünf Milliarden Euro. Allein die Einfuhrumsatzsteuer brachte davon rund vier Milliarden Euro ein. Verbrauch- und Verkehrsteuern trugen zusätzlich etwa 577 Millionen Euro zum Gesamtergebnis bei.
Die Zahl der Zollerklärungen stieg im Jahresverlauf leicht auf 10,5 Millionen an. Beamte beschlagnahmten Waren im Wert von rund 22 Millionen Euro, darunter über 3,8 Millionen unversteuerte Zigaretten. Zudem zog der Zoll fast die Hälfte des in Deutschland sichergestellten Crystal Meth ein – insgesamt 115 Kilogramm.
Die Finanzkontrollstellen prüften im Jahr 2024 über 800 Arbeitgeber. Ihre Ermittlungen führten zu mehr als 5.000 Fällen, in denen Schwarzarbeit und Sozialbetrug aufgedeckt wurden. Den Sozialversicherungsträgern entstanden dadurch Schäden von über 40 Millionen Euro.
Der Bericht unterstreicht die doppelte Rolle des Kölner Zolls als Einnahmebehörde und Strafverfolgungsinstanz. Durch Steuerrückforderungen und die Bekämpfung des illegalen Handels erzielte die Behörde erhebliche finanzielle und operative Erfolge. Die Zahlen spiegeln ein Jahr mit gestiegener Aktivität und wirksamen Maßnahmen wider.
