18 April 2026, 22:12

Kostenlose Kulturbesuche für Essener Grundschüler ab 2026 möglich

Innenansicht eines Einkaufszentrums mit einem "Kids Quest Children's Museum"-Schild, mit Einkaufswagen, mit Bändern versehenen Pfählen, Texttafeln, Deckenleuchten und verschiedenen verstreuten Gegenständen.

Kostenlose Kulturbesuche für Essener Grundschüler ab 2026 möglich

Bis 2026 erhalten Grundschüler:innen und Kinder mit besonderem Förderbedarf in Essen kostenlosen Zugang zu bedeutenden Kulturstätten. Das neue Projekt ersetzt den eingestellten Kulturpass und wird von E.ON sowie der RAG-Stiftung unterstützt. Beide Organisationen übernehmen die Transportkosten, um allen Schüler:innen gleiche Chancen zu ermöglichen.

Nach dem Auslaufen des Essener Kulturpasses springen E.ON und die RAG-Stiftung ein. Jede der beiden Institutionen steuert 12.500 Euro bei, um kostenlose Bus- und Bahnfahrten für Schulausflüge zu finanzieren. Damit werden Besuche im Museum Folkwang, im Ruhr Museum, im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv sowie in der Alten Synagoge möglich.

Das Online-Portal des Essener Schulamts vereinfacht die Anmeldung von Ausflügen. Schulen können Besuche unkompliziert und ohne Papierkram buchen, Erstattungen werden zügig abgewickelt. E.ON, seit 2023 Partner des Museum Folkwang, fördert zudem Ausstellungen und Bildungsprogramme in der gesamten Stadt.

Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das Vorhaben als wichtigen Schritt für mehr Chancengerechtigkeit in der kulturellen Bildung. Die RAG-Stiftung, die sich besonders für benachteiligte Jugendliche engagiert, sieht darin einen zentralen Baustein, um den Zugang zu Kunst und Geschichte zu erweitern. Beide Partner wollen finanzielle Hürden abbauen, damit jedes Kind die kulturellen Sehenswürdigkeiten Essens erkunden kann.

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Ab 2026 werden tausende junge Schüler:innen kostenlos Museen und Archive besuchen können. Der 25.000 Euro schwere Fonds für Transportkosten stellt sicher, dass Schulen keine finanziellen Belastungen tragen müssen. Die Initiator:innen hoffen, dass das Projekt langfristig als Modell für kulturelle Teilhabe in der Region dienen wird.

Quelle