Krefelds neues Eishockey-Zentrum feiert Richtfest als Stadtentwicklungs-Meilenstein
Aneta WilmsenKrefelds neues Eishockey-Zentrum feiert Richtfest als Stadtentwicklungs-Meilenstein
Krefeld feiert Richtfest für neues Eishockey-Zentrum – ein Meilenstein für die Stadtentwicklung
Mit einem Richtfest hat Krefeld einen wichtigen Meilenstein für seinen neuen Eishockey-Komplex gesetzt. Das Projekt, das Teil eines umfassenden städtebaulichen Konzepts ist, verwandelt das Gelände der ehemaligen Kerrygold-Fabrik in eine moderne Sport- und Begegnungsstätte. Oberbürgermeister Frank Meyer bezeichnete den Bau als „ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Eishockeys und der Stadt“.
Die Bauarbeiten für das Zentrum begannen am 1. Juli 2024. Entstehen soll eine große Multifunktionsarena mit zwei Eisflächen, einer Dreifachturnhalle sowie einer Tiefgarage. Langfristig sind zudem Wohnungen, eine Kindertagesstätte und ein Seniorenwohnheim geplant.
Das Richtfest fand am 15. Juni 2025 statt. Stadtdirektor Markus Schön lobte die politische Rückendeckung für das Vorhaben und betonte, dass alle Fraktionen den langfristigen Nutzen des Projekts erkennen. Oberbürgermeister Meyer hob insbesondere die Bedeutung für die Nachwuchsförderung beim KEV sowie für den Schul- und Freizeitsport hervor.
Meyer würdigte zudem die Rückkehr der Krefeld Pinguine in die höchste Spielklasse nach jüngsten sportlichen Erfolgen. Trotz finanzieller Herausforderungen sei die neue Arena ein „starkes Signal für Krefeld“, so der Oberbürgermeister. Die Stadt bekräftigte ihren Willen, das Projekt wie geplant umzusetzen.
Der Komplex soll künftig sowohl dem Spitzensport als auch den Bedürfnissen der Bürgerschaft dienen. Mit modernen Einrichtungen für Eishockey, Bildung und Wohnen wird die Anlage die sportliche und soziale Infrastruktur Krefelds nachhaltig stärken.






