Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5
Evi NergerKreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5
Kreis Euskirchen führt großangelegte Katastrophenschutzübung durch
Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Notfallübung durchgeführt, um seine Krisenbewältigungsfähigkeiten zu testen. Das Szenario sah ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 vor, das im nördlichen Teil des Kreises erhebliche Zerstörungen und zahlreiche Verletzte verursachte.
Die Übung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis Euskirchen entwickelt. Sie basierte auf der Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2019 und sollte eine katastrophale Schadenslage simulieren.
Rund 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen nahmen teil. Die Führungsmannschaft des Kreises leitete den Einsatz auf der Führungsebene D gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 100 (FwDV 100). Zu dem Team gehörten Vertreter aller kommunalen Feuerwehren, darunter die Stadtfeuerwehr Mechernich mit Mitgliedern wie Frank Eichen, Gerd Geller und Oliver Geschwind, sowie Fachberater.
Schwerpunkte der Übung lagen auf der schnellen Einsatzbereitschaft, der Priorisierung von Ressourcen, dem Aufbau der Kommunikation und der abgestimmten Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Organisationen. Auch logistische Herausforderungen wie der Transport von Verletzten und die Evakuierung von Anwohnern wurden thematisiert.
Landrat Markus Ramers zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Er bewertete sie als wichtigen Schritt zur Stärkung nachhaltiger Strukturen im Krisenmanagement der Region. Die Veranstaltung unterstrich die Vorbereitung des Kreises auf großflächige Notlagen.
