13 June 2026, 00:16

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: Gewalt und Sexualdelikte steigen dramatisch

Gewalt an NRW-Bahnhof mehr als verdoppelt

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: Gewalt und Sexualdelikte steigen dramatisch

Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen steigt stark an

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In den vergangenen fünf Jahren hat die Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl der Straftaten stieg zwischen 2020 und 2025 um 57 Prozent auf 30.490 Fälle. Gewalttaten verdoppelten sich im selben Zeitraum sogar mehr als.

Noch 2020 registrierte die Polizei 19.380 Straftaten an NRW-Bahnhöfen. Bis 2025 kletterte diese Zahl auf 30.490. Den Höchststand gab es 2023 mit fast 37.500 Delikten, seitdem sind die Fallzahlen jedoch leicht rückläufig.

Gewalttaten nahmen von 2.325 im Jahr 2020 auf 4.711 im Jahr 2025 zu. Noch stärker stieg die Zahl der Sexualdelikte – sie erhöhte sich um 162 Prozent von 169 auf 442 Fälle. Auch die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen wuchs um 32 Prozent, von 10.560 auf knapp 14.000.

Der Kölner Hauptbahnhof blieb in beiden Jahren der am stärksten von Kriminalität betroffene Standort. Dortmund rückte 2025 auf den zweiten Platz vor, während Düsseldorf und Essen ebenfalls zu den Top Acht zählten. Münster hielt sich auf Platz fünf, gefolgt von Gelsenkirchen, Duisburg und Oberhausen. Die Behörden führen die höhere Zahl der registrierten Straftaten unter anderem auf eine verstärkte Polizeipräsenz und strengere Kontrollen zurück.

Der allgemeine Anstieg der erfassten Kriminalität spiegelt sowohl eine tatsächliche Zunahme der Straftaten als auch verbesserte Ermittlungsmethoden wider. Besonders stark gestiegen sind Gewalt- und Sexualdelikte. Bahnhöfe in Großstädten verzeichnen nach wie vor die höchsten Fallzahlen.

Quelle