Kriminalität in Meerbusch sinkt 2025 – doch nicht alle Delikte folgen dem Trend
Aneta WilmsenKriminalität in Meerbusch sinkt 2025 – doch nicht alle Delikte folgen dem Trend
Kriminalitätsrate in Meerbusch sinkt 2025 um 7,7 Prozent – doch nicht alle Delikte gehen zurück
In Meerbusch ist die Kriminalitätsrate 2025 um 7,7 Prozent gesunken, wobei 2.376 Straftaten registriert wurden. Der Rückgang spiegelt einen übergeordneten Trend im Kreis wider, wo die Gesamtzahl der Straftaten ebenfalls zurückging. Allerdings verzeichneten nicht alle Deliktgruppen einen Rückgang – einige Kriminalitätsformen stiegen trotz des allgemeinen Rückgangs an.
Im gesamten Kreis wurden 2025 insgesamt 28.790 Straftaten gemeldet, nach 30.954 im Vorjahr. Mehr als die Hälfte dieser Fälle konnte aufgeklärt werden, sodass die Aufklärungsquote bei 53,7 Prozent lag – und damit dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen entsprach.
Diebstahl blieb die häufigste Straftat in Meerbusch und machte 39,5 Prozent aller Delikte aus. Die Aufklärungsquote bei Diebstählen lag jedoch mit 24,8 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt. Betrugs- und Fahrraddiebstähle gingen zurück, während Nötigungsdelikte und Ladendiebstähle zunahmen.
Im Kreis gab es 2025 insgesamt 17 Tötungsdelikte, darunter 11 Versuche. Die Behörden klärten 70,6 Prozent dieser schweren Straftaten auf. Sondereinsatzkommissionen spielten dabei eine entscheidende Rolle bei der Lösung mehrerer großer Fälle im Laufe des Jahres.
Die Aufklärungsquote in Meerbusch blieb mit 44,5 Prozent stabil und zeigte kaum Veränderungen gegenüber 2024. Diebstahlsdelikte dominierten weiterhin, gefolgt von anderen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch mit einem Anteil von 22,3 Prozent.
Die Zahlen für 2025 zeigen ein gemischtes Bild für Meerbusch und den gesamten Kreis: Zwar ging die Kriminalität insgesamt zurück, doch stiegen bestimmte Delikte wie Nötigung und Ladendiebstahl an. Die Behörden hielten eine hohe Aufklärungsquote – insbesondere bei schweren Straftaten –, doch blieben Diebstähle eine anhaltende Herausforderung.