Krischer kritisiert Deutschlandticket-Pläne als unzureichend und fordert Reformen
Klaudia GnatzKrischer kritisiert Deutschlandticket-Pläne als unzureichend und fordert Reformen
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat die aktuellen Pläne für das Deutschlandticket kritisiert. Er hält es für unzureichend, den Preis ausschließlich an die Inflation zu koppeln. Der Grünen-Politiker fordert eine umfassendere Lösung für die Zukunft des Tickets.
Krischer plädiert dafür, den Preis des Deutschlandtickets langfristig an einen breiteren Preisindex zu binden. Sein Hauptanliegen ist jedoch, klare und dauerhafte Regelungen für die Finanzierung, Verwaltung und Bewerbung des Tickets zu schaffen. Zudem wünscht sich der Minister eine abgestimmte Vorgehensweise von Bund und Ländern. Auf der anstehenden Verkehrsministerkonferenz sollen die Diskussionen dazu fortgesetzt werden.
Die vorgeschlagene inflationsabhängige Preisgestaltung lehnt Krischer als ungenügend ab. Noch ungelöst sind ein stabiles Finanzierungskonzept und die klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten. Der Erfolg hängt letztlich von der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ab.
