03 May 2026, 00:18

KSI gerät erneut in Kritik wegen alter Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen

Schwarzes und weißes Plakat mit fetter schwarzer Schrift, die 'Vergewaltigung über Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' liest, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI gerät erneut in Kritik wegen alter Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit Kritik konfrontiert, nachdem ein alter Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen wieder aufgekommen ist. Die Äußerungen, die er 2017 in einem Video gemacht hatte, wurden zwar gelöscht, lösten nun jedoch erneut Empörung über seine Wortwahl aus. Die Organisation Women’s Aid verurteilte die Bemerkungen als schädlich.

In einem inzwischen entfernten YouTube-Clip aus dem Jahr 2017 reagierte KSI auf den Rat seiner Mutter, Kondome zu benutzen, mit der „scherzhaften“ Aussage, er werde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau schwanger werde. Der Kommentar, der damals als schwarzer Humor abgetan wurde, tauchte kürzlich wieder auf und sorgte für breite Verurteilung.

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Women’s Aid warnte, dass solche Witze häusliche Gewalt verharmlosen und gefährliche Einstellungen verstärken. Die Hilfsorganisation betonte, dass Gewalt gegen schwangere Frauen ein ernstes Problem sei und kein Thema für Komik.

Es ist nicht das erste Mal, dass KSI wegen seiner Sprache in die Kritik gerät. 2023 legte er eine Pause in den sozialen Medien ein, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Sein Sprecher gab später zu, dass frühere Äußerungen „dumm und falsch“ gewesen seien. Trotz dieser Kontroversen bleibt KSI eine prominente Persönlichkeit – aktuell als Juror bei Britain’s Got Talent.

Der wiederaufgetauchte Clip setzt KSI erneut unter Druck, sich zu seinen früheren Aussagen zu äußern. Seine Rolle in einer familienfreundlichen Talentshow steht in krassem Gegensatz zu den anstößigen Inhalten seiner früheren Videos. Kritiker fordern weiterhin mehr Verantwortungsbewusstsein von öffentlichen Persönlichkeiten im Umgang mit schädlicher Sprache.

Quelle