15 May 2026, 16:16

LANUV bittet Bürger um Hilfe bei der Erfassung von Wölfen in NRW

Eine Buchseite mit Illustrationen eines Bären, Wolfs, Katze, Baums und Haus, begleitet von beschreibendem Text.

Staatliche Behörde sucht Fotos von Wolfkot - LANUV bittet Bürger um Hilfe bei der Erfassung von Wölfen in NRW

Nordrhein-Westfalens Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Wolfserfassung

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Die Behörde ruft Bürgerinnen und Bürger in der Region auf, bei der Dokumentation von Wölfen mitzuwirken. Besonders Wanderer, Jäger und alle, die sich häufig im Freien aufhalten, sollen Fotos von vermutetem Wolfskot einreichen, um ihn analysieren zu lassen. Ziel der Aktion ist es, Daten zu den Wanderbewegungen und der Populationsentwicklung der Tiere zu sammeln.

Wolfskot wird oft an gut sichtbaren Stellen abgesetzt, da die Tiere damit ihr Revier markieren. Das LANUV hat Merkmale zusammengestellt, an denen man ihn erkennen kann: Die Losung sollte mindestens 20 Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter breit sein und kann Haarreste, Knochenstücke oder Überbleibsel von Beutetieren enthalten.

Verdächtige Funde können über das „Wolfsportal“ der Behörde hochgeladen werden. Falls die Aufnahmen auf einen möglichen Wolf hindeuten, prüfen Fachleute des LANUV die Bilder und entnehmen bei Bedarf eine DNA-Probe. Die Analyse zeigt dann, ob der Kot von einem bereits bekannten Tier oder einem neuen Individuum stammt.

Auch von Tieren, die vermutlich von Wölfen gerissen wurden, werden DNA-Spuren – etwa über zurückgelassenen Speichel – gesichert. So lässt sich die Verbreitung der Wölfe in der Region präziser nachvollziehen.

Das Projekt soll ein klareres Bild der Wolfsverbreitung in NRW liefern. Durch die Einbindung der Bevölkerung erhofft sich das LANUV genauere Erkenntnisse darüber, wo die Tiere aktiv sind. Die Ergebnisse fließen in die laufenden Maßnahmen zur Beobachtung und zum Management der Wolfspopulation ein.

Quelle